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Pack' die Badehose ein: Aqua-Jogging - Fitness aus dem Wasser / Aqua-Jogging Interview

Das Training im Wasser bietet eine gute Möglichkeit des Trainings in der Rehabilitationsphase nach Verletzungen, da es viele Vorteile gegenüber dem Training auf festen Belägen aufweist, z.B.: - Schonen des Stütz- und Bewegungsapparates, - Verhinderung ruckartiger Bewegungen durch den Wasserwiderstand und damit Verringerung des Verletzungsrisikos, - Stärkung der Atemmuskulatur durch erschwerte Atmung aufgrund des Wasserdrucks auf Brust und Bauch, - Sanfte Stärkung anderer Muskeln durch erhöhten Bewegungswiderstand, - Optimale Trainingsmöglichkeit komplizierter Bewegunsgabläufe sowie der Koordination (z.B. Kampfsportarten), - Streßmindernde Massagewirkung des Wassers, - Erhöhung der Elastizität der Blutgefäße durch ständige Anpassungsreaktionen an Wasserdruck und Temperatur, - Förderung des Rückstroms des venösen Bluts zum Herzen, d.h. schnellerer Abtransport muskulärer Abfallstoffe und dadurch beschleunigte Regeneration. Neben dem Aqua-Jogging, der für Läufer wichtigsten Trainingsform, gibt es weitere Trainingsformen, z.B. das Circuit-Training. Beim Aqua-Jogging werden heute zwei Formen unterschieden: Das Laufen im hüft- oder brusttiefen Wasser mit Bodenberührung und das Laufen ohne Bodenberührung mit spezieller Auftriebshilfe zur Aufrechterhaltung einer senkrechten Körperlage (Suspended deep water running). Konkrete Ausführungen zum praktischen Einsatz des Aqua-Joggings gibt DLV-Trainer und Ausbildungsleiter Aqua-Training Peter Maisenbacher im Interview.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin Ausdauersportarten
Veröffentlicht in:Runnning & Walking
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 1997
Ausgabe:Freiburg/Münster (1997)9, S. 20-21 / 22-23
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch mittel