The importance of anaerobic glycolysis and stiffness in the sprints (60, 100 and 200 metres)
(Die Bedeutung der anaeroben Glykolyse und elastischen Kraft im Sprint (60, 100 und 200m))
Beitrag wurde gehalten im Rahmen des XX. Kongresses der Europäischen Leichtathletik-Trainer-Vereinigung "Die Rolle der Schnelligkeit in der Leichtathletik" in Rom vom 6.-7. Januar 1996.
Verf. gibt eine detaillierte Zusammenfassung der Untersuchungen mit 17 italienischen Leichtathleten während der Hallen- und Freiluftmeisterschaften 1994. Ziel war die Bewertung der Bedeutung der anaeroben Glykolyse sowie der Muskelelastizität im Sprint. Die Untersuchungen erfolgten auf der Grundlage in bestimmten Intervallen nach den Rennen
entnommener Blutproben.
Anthropometrische Daten der Sportler werden den Leistungsdaten gegenübergestellt.
Abbildungen:
Abb. 1:
Anthropometrische Charakteristika und Leistungen der an den Untersuchungen beteiliuten italienischen Leichtathleten
Abb. 2:
Positionierung der Videokameras für die Aufnahme des 100-m-Rennens
Abb. 3:
Formel zur Berechnung der Reaktivität
Abb. 4:
Berechnete und gemessene individuelle Werte
Abb. 5:
Ergebnisse der Untersuchungen
Abb. 6:
Anteil der Glykolyse an der Sprintleistung
Abbb. 7:
Elastische Kraft und Laufgeschwindigkeit
Abb. 8:
Anaerobe Glykolyse in Bezug zur elastischen Kraft
Schlußfolgerungen und Konsequenzen:
1.
Die anaerobe glykolyse liefert über kurze Strecken wie die 60m, wo Laktatwerte von durchschnittlich 11 mmol/l gefunden wurden, eine beträchtliche Energiemenge.
2.
In den Sprints werden die Beschleunigung und die Beibehaltung der Geschwindigkeit durch zwei unterschiedliche physische Eigenschaften erreicht:
Beschleunigung: Sie ist in erster Linie abhängig von der Kraft der beteiligten Muskeln,
Beibehalten der Geschwindigkeit: Basiert in erster Linie auf der elastischen Kraft/Reaktivität der Muskeln.
3.
Die Beibehaltung der Geschwindigkeit ist eine Funktion der elastischen Kraft/Reaktivität.
4.
Während Sprintrennen ist die anaerobe Glykolyse eine Funktion der elastischen Kraft. Sportler, denen diese Fähigkeit fehlt, können eine hohe Geschwindigkeit weder erreichen noch halten.
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| Schlagworte: | |
|---|---|
| Notationen: | Biowissenschaften und Sportmedizin Kraft-Schnellkraft-Sportarten |
| Veröffentlicht in: | New Studies in Athletics |
| Sprache: | Englisch |
| Veröffentlicht: |
1996
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| Ausgabe: | Monaco 11(1996)2-3, S. 121-125, 8 Abb., Lit. |
| Dokumentenarten: | Artikel |
| Level: | hoch mittel |