Variability in energy cost of running at the end of a triathlon and a marathon

(Variabilität des Energieverbrauchs beim Laufen am Ende eines Triathlon und eines Marathon)

7 Ausdauersportler absolvierten: a.einen simulierten Triathlon in der Halle (2:15.00 Std., 30 min Schwimmen, 60 min Radfahren, 45 min Laufen), b. einen Minimarathon/MR (2:15.00 Std.), bei dem die letzten 45 min in der gleichen Geschwindigkeit wie beim Triathlonlauf/TR gelaufen wurden, c. einen separaten 45min-Lauf/IR in der Triathlongeschwindigkeit. Ergebnisse: Der Energieverbrauch während des MR war höher als der während des TR (+8.9%). Ähnliche Beoachtungen wurden bei der Lungenventilation (+7.9%) und der Herzfrequenz(+6.3%) gemacht.Die Werte waren signifikant größer als die Werte während des IR. TR und MR führten zu größerem Gewichtsverlust (2.4+/-0.3 kg)als der IR (1+/-0.2 kg). Der Triathlon und Marathon bewirkten einen größeren Abfall im Blutplasma im Vergleich zum IR. Die Plasma-Reninaktivität war beim Marathon und Triathlon höher als beim IR. Der MR bewirkte einen sign. höheren Anstieg in den freien Fettsäuren (FFA) als der TR und der IR. Außerdem waren am Ende des TR die FFA signifikant höher als beim IR. Am Ende der Läufe waren die mittleren Schrittlängen beim TR und IR größer (+15%) als beim MR. Die Ergebnisse bestätigen die Abnahme der Laufeffizienz am Ende eines Labor-Triathlon und verweisen darauf, daß der Abfall geringer ist als während eines Marathon.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin Ausdauersportarten
Veröffentlicht in:International Journal of Sports Medicine
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 1996
Ausgabe:Stuttgart 17(1996)8, S. 572 - 579, 3 Abb., 4 Tab., 37 Lit.
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch mittel