The frontcrawl downsweep: Shoulder protection and/or performance inhibition

(Der Downsweep im Freistilschwimmen: Schulterschutz und /oder Leistungsminderung)

Bei neun guten Freistilschwimmern wurden EMG von 6 Schulter- und Armmuskeln durchgeführt. Die Muskelintensität wurde durch Bearbeitung des Roh-EMG ermittelt. Ausgwählt wurden 2 monoartikuläre und zwei biartikuläre Schultermuskeln sowie 2 vorwiegend im Bereich Ellenbogen-Handgelenk arbeitende Muskeln. Mittels kinematischer Analyse erfolgte eine genaue Analyse der Zeit- und Bewegungsstruktur der Muskelaktivität. Dazu absolvierten die Probanden 4x100m maximal bis zur Erschöpfung. Ergebnisse: Die Kombination von Zeitstruktur und Muskelaktivität zeigt, daß die Downsweep-Phase (die Nach-unten-Bewegung der Arme im Wasser) die längste Phase, aber gleichzeitig die mit der niedrigsten Intensität unter den vier Durchzugphasen ist.Dies wird als effektiv für die Herabsetzung der Schulterbelastung betrachtet. Andererseits wird auch festgestellt, daß ein früherer Einsatz des Insweep (Einwärtsbewegung beim Armzug) mit seiner größeren muskulären Beteiligung zu einer Verkürzung des Downsweep führen könnte. Die höhere, jedoch konstantere Belastung der Schulter könnte die Leistung verbessern.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin Naturwissenschaften und Technik Ausdauersportarten
Veröffentlicht in:The Journal of Sports Medicine and Physical Fitness
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 1996
Ausgabe:Torino 36(1996)2, S. 121-126, 5 Abb., 21 Lit.
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch mittel