Plasma volume and biochemical changes following acute non-weight bearing and weight-bearing exercise interval training
(Plasmavolumen und biochemische Veränderungen nach akutem Intervalltraining mit und ohne Gewichtswesten)
Anliegen der Untersuchung war die Einschätzung der Auswirkungen, die Veränderungen des Plasmavolumens auf bestimmte Parameter haben, die mit einem akuten Übertraining in Zusammenhang gebracht werden. Dabei wurde insbesondere ein Vergleich zwischen Schwimmern vorgenommen, die entweder beim Intervalltraining zusätzliche Gewichte trugen (WB) oder keine solche Zusatzgewichte trugen (NWB). Acht männliche Probanden beteiligten sich als Probanden und absolvierten Intervalltrainingseinheiten von 15 x 100 m Freistil bei 0 %, 70 % und 95 % ihrer maximalen Belastungsintensität. Parallel dazu absolvierten acht männliche Läufer einen Stufentest bis zur volitiven Erschöpfung. Es wurden Blutproben unmittelbar vor und nach dem Test, 30, 60 und 120 Minuten nach dem Test bei der WB- und der NWB-Gruppe entnommen. Bei der NWB-Gruppe wurde zusätzlich nach 150 Minuten eine Probe entnommen. Alle Proben wurden auf Hämoglobin, Hämatokrit, Harnstoff, Harnsäure, Kreatinin, Magnesium, Albumin, Kalzium, Eisen, Transferrin, Testosteron, Kortisol, geschlechtshormonbindendes Globulin und Ferritin untersucht.
Die Untersuchung zeigte, dass akute Intervallbelastungen mit oder ohne Zusatzgewicht nahe der maximalen Belastungsintensität signifikante Veränderungen der Konzentration von Metaboliten und Hormonen im peripheren Blutkreislauf hervorrufen. Das gleiche trifft auf die Werte von Hämoglobin, Hämatokrit und Plasmavolumen zu. Die Ergebnisse zeigten, dass mit einer Datenkorrektur hinsichtlich der Plasmavolumenänderungen signifikant unterschiedliche Muster der Nachbelastungswerte der gemessenen Werte entstehen. Das führt zum Schluss, dass offensichtliche Veränderungen der Plasmaclearance und/oder der Transfer zellulärer oder interstitieller Teile bestimmter Metabolite in das Plasma durch Artefakte hervorgerufen werden werden könnte, die durch Plasmavolumenveränderungen induziert wurden. Frühere Untersuchungen (Goodman et al., 1985) haben über einen Nachbelastungsabfall des Plasmavolumens berichtet, reichten aber nicht weit genug in die Erholungsphase, um den Nachbelastungsanstieg des Plasmavolumens zu einem späteren Zeitpunkt der Wiederherstellung zu bemerken. Die Plasmavolumenveränderungen sind aber für die Interpretation biochemischer Daten bedeutsam, sowohl wegen der anfänglichen Hämokonzentration als auch wegen der Hämodilution während der Wiederherstellung.
© Copyright 1996 Australian conference of science and medicine in sport, Hotel Grand Chancellor, Hobart 17-20 October 1995. Veröffentlicht von Eigenverlag. Alle Rechte vorbehalten.
| Schlagworte: | |
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| Notationen: | Biowissenschaften und Sportmedizin |
| Veröffentlicht in: | Australian conference of science and medicine in sport, Hotel Grand Chancellor, Hobart 17-20 October 1995 |
| Sprache: | Englisch |
| Veröffentlicht: |
Hobart
Eigenverlag
1996
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| Seiten: | 442-443 |
| Dokumentenarten: | Buch |
| Level: | hoch mittel |