A treadmill protocol to investigate independently the metabolic and mechanical stress of running
(Ein Laufbandtest zur Untersuchung der Stoffwechselbelastung und der mechanischen Belastung unabhängig voneinander beim Lauf)
Anliegen der Untersuchung war die Entwicklung einer Methode, um unkompliziert die Stoffwechsel- wie auch die mechanischen Auswirkungen von Belastung ermitteln zu können. Das Untersuchungsmodell umfasste folgende Teile: Lauf bergan (hohe Stoffwechselbelastung, niedrige mechanische Belastung), Lauf nahezu in der Ebene (niedrige Stoffwechsel- und mechanische Belastung) und Lauf bergab (niedrige Stoffwechselbelastung, hohe mechanische Belastung) auf einem Laufbandergometer. Dazu wurden bei den Teiltests die Kinetik des Anstiegs der Herzschlagfrequenz und der O2-Aufnahme, die Veränderungen der Niveaus von Blutlaktat und Blut-pH und die Veränderungen der Plasmakonzentrationen systematischer Marker für entzündliche Prozesse und muskuläre Verletzungen von acht gut trainierten Probanden untersucht. Die Probanden absolvierten dreimal jeweils 40 Minuten Belastung im Intervallbereich der drei Teiltests. Jeder Lauf bestand aus 8 x 5 Minuten Belastung mit zwei Minuten Erholung dazwischen. Die ermittelten Daten verweisen darauf, dass der Lauf bergan signifikante Steigerungen der Herzschlagfrequenz, von VO2 und CK hervorriefen, während der Lauf bergab zu signifikanter Zunahme des subjektiven Ratings des subjektiv verzögerten Beginns der muskulären Verhärtung (DOMS) und von CK führte. Es gab aber einen zeitlichen Unterschied zwischen dem Spitzenwert für CK zwischen dem Lauf bergan (unmittelbar nach der Belastung) und dem Lauf bergab (24 Stunden nach der Belastung). Keiner der Teiltests ergab signifikante Veränderungen der Konzentration der Marker für entzündliche Prozesse. Da der gegenwärtige Versuchsaufbau eine Zunahme der CK-Plasmakonzentration, aber keine Zunahme der Entzündungsmarker hervorief, ist offensichtlich ein belastungsintensiverer oder längerer Test erforderlich, um muskuläre Verletzungen und Entzündungen der Sportler zu induzieren. Die Unterschiede der physiologischen und kardiorespiratorischen Reaktionen waren in großem Maße intensitätsabhängig. Das Modell des Intervalltrainings kann eingesetzt werden, um die Wirkungen der Stoffwechselbelastung (Lauf bergan) und der menchanischen Belastung (Lauf bergab) auf ausgewählte physiologische Parameter (z.B. Stoffwechsel-, endokrinologische, neuromuskuläre oder immunulogische Parameter) zu untersuchen.
© Copyright 1996 Australian conference of science and medicine in sport, Hotel Grand Chancellor, Hobart 17-20 October 1995. Veröffentlicht von Eigenverlag. Alle Rechte vorbehalten.
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| Notationen: | Biowissenschaften und Sportmedizin Naturwissenschaften und Technik |
| Veröffentlicht in: | Australian conference of science and medicine in sport, Hotel Grand Chancellor, Hobart 17-20 October 1995 |
| Sprache: | Englisch |
| Veröffentlicht: |
Hobart
Eigenverlag
1996
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| Seiten: | 332-333 |
| Dokumentenarten: | Buch |
| Level: | hoch mittel |