Sprint training does not improve muscle buffering capacity, but may enhance muscle acid-base regulation during high intensity exercise

(Sprinttraining verbessert nicht die muskuläre Pufferkapazität, kann aber die muskuläre Säure-Basen-Regulation während hoch intensivem Training verbessern)

Elf Freizeitsportler beteiligten sich als Probanden an der Untersuchung. Sie absolvierten über sieben Wochen, dreimal wöchentlich ein Sprinttraining auf dem Fahrradergometer (30 Sekunden Maximalbelastung). Vor und nach dem Training wurden Tests zur Ermittlung des Spitzenwertes von VO2 durchgeführt. In einem gesonderten Test absolvierten die Probanden eine Ausbelastung bei 130 % VO2-Spitzenwert. Nach dem Training wurden zwei Sprinttests mit der gleichen absoluten Leistungsabgabe wie vor dem Training absolviert. Es wurden arterielle Blutproben entnommen. Vom vastus lateralis wurden Biopsien entnommen (in Ruhe, am Belastungsende), die auf Laktat und Glykogen untersucht wurden. Es wurden keine Veränderungen des Spitzenwertes von VO2 festgestellt, die Sprintzeit bis zum Abbruch verlängerte sich durch das Training aber um 23 Prozent. Die Werte für Muskellaktat und Glykogen veränderten sich durch das Training nicht signifikant, der Spitzenwert für Plasmalaktat war aber nach dem Test deutlich höher. Die Leistungsverbesserungen werden in erster Linie auf einen Anstieg entweder bei der Glukose und/oder bei der Fettoxidationsfähigkeit zurückgeführt.
© Copyright 1996 Australian conference of science and medicine in sport, Hotel Grand Chancellor, Hobart 17-20 October 1995. Veröffentlicht von Eigenverlag. Alle Rechte vorbehalten.

Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin Trainingswissenschaft Kraft-Schnellkraft-Sportarten
Veröffentlicht in:Australian conference of science and medicine in sport, Hotel Grand Chancellor, Hobart 17-20 October 1995
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: Hobart Eigenverlag 1996
Seiten:208-209
Dokumentenarten:Buch
Level:hoch mittel