Iron deficiency in distance runners. A reinvestigation using 59-Fe-labelling and non-invasive liver iron quantification

(Eisenmangel bei Langstreckenläufern. Eine Wiederholungsuntersuchung mittels Eisen-59-Markierung und nicht-invasiver Quantifizierung von Lebereisen)

In einer Gruppe von 45 männlichen Langstreckenläufern wiesen 23 verminderte Serumferritinwerte (< 35 Mikrogramm/l) auf. In einer Untergruppe von 8 Läufern, in der der Eisenstoffwechsel mit den o.g. Methoden untersucht wurde,zeiget sich der bei Läufern typisch vorherrschende Eisenmangel. Die meisten der Läufer wiesen eine erhöhte Eisen-59-Absorption und eine verminderte Lebereisenkonzentration im Vergleich zu einer Kontrollgruppe auf. In Abschnitten, in denen die Läufer nicht liefen, war die Eisenausscheidung über den Kot normal. Bei intensivem Training oder unter Wettkampfbedingungen wurde ein signifikanter Anstieg bis auf 4,9 - 6.6.ml Blutverlust/Tag ermittelt, die Ausscheidung im Urin und Schweiß hingegen war unbedeutend. Somit ist der gastrointestinale Blutverlust die Hauptursache für die negative Eisenbilanz bei Läufern. Eine tägliche Gabe von 100 mgEisen/Tag über 3 Monate erhöhet signifikant die Serumferritinwerte und Lebereisen.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin Ausdauersportarten
Veröffentlicht in:International Journal of Sports Medicine
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 1996
Ausgabe:Stuttgart 17(1996)7, S. 473 - 479, 3 Abb., 5 Tab., 37 Lit.
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch mittel