Bone density and cyclic ovarian function in trained runners and active controls

(Knochendichte und zyklische Eierstockfunktion bei trainierten Läufern und aktiven Kontrollpersonen)

Bei 10 trainierten Läuferinnen und 10 mäßig aktiven Kontrollpersonen wurden Eierstockhormone, Knochenmineraldichte (BMD), Körperbau, Ernährung über 3 Tage, Energieverbrauch über 3 Tage und Menstruationsgeschichte untersucht. Ergebnisse: - Läuferinnen wiesen niedrigeres Gesamtkörperkalzium/kg fettfreies Weichgewebe im Vergleich mit Kontrollpersonen auf, die Hälfte der Läuferinnen hatte in der Vergangenheit Stressfrakturen, von den Kontrollpersonen nur 1. - Die Knochendichte (L2-L4) der Läuferinnen war nicht signifikant unterschiedlich, bezogen auf alle Probanden bestand jedoch eine signifikante umgekehrte Beziehung zwischen BMD und Trainingsumfang pro Woche. - Die Läuferinnen nahmen zweimal mehr Kalzium als die Kontrollpersonen zu sich, in den anderen Nahrungsbestandteilen war kein signifikanter Unterschied zwischen den Gruppen zu verzeichnen. - E1C im Urin war bei den Läuferinnen während der frühen Follikelphase niedriger, PdG war während der Lutealphase nicht signifikant unterschiedlich. Scheinbar steht eine niedrigere Östrogenproduktion und nicht Progesteron mit einer niedrigeren Knochenmineraldichte (L2-L4) in Beziehung. Es wird geschlußfolgert, daß die Menstruationshäufigkeit kein genauer Index für eine normale Eierstockfunktion bei jungen Frauen, die Laufen als Freizeitsport oder Wettkampfsport betreiben, ist.
© Copyright 1996 Medicine & Science in Sports & Exercise. Lippincott Williams & Wilkins. Alle Rechte vorbehalten.

Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin Ausdauersportarten
Veröffentlicht in:Medicine & Science in Sports & Exercise
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 1996
Ausgabe:Indianapolis 28(1996)7, S. 776 - 785, 2 Abb., 4 Tab., 48 Lit.
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch mittel