Behaviour of the spinal column in a long-distance runner

(Wirbelsäulenverhalten beim Langstreckenläufer)

25 gut trainierte Sportler (28 Jahre, durchschnittlich 178 cm groß und 74 kg schwer) absolvierten einen 20kn-Lauf auf dem Laufband mit selbstgewählter Geschwindigkeit. Vor und nach dem Lauf wurde die Wirbelsäulenlänge (C7/Th1 bis L4/5) gemessen. Weiterhin wurden 3D-Bewegungsanalysen mittels des Systems "Elite" vorgenommen. Aus den Ergebnissen wird geschlußfolgert: 1. Die Laufbelastung ergab unter Berücksichtigung der Circadianveränderungen eine Verkürzung der durchschnittlichen Länge der Wirbelsäule von 446.77 auf 441.15 mm. 2. Der kürzeste Abstand zwischen den Meßpunkten trat nicht wie erwartet beim Auftreffen der Füße auf den Boden auf, sondern 120 Millisekunden vorher. Es wird geschlußfolgert, daß die Wirbelsäulenlängenveränderung mit großer Wahrscheinlichkeit auf einer neurumuskulären Antizipation beruht. Die Ergebnisse wurden durch elektromyographische Untersuchungen bestätigt.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin Ausdauersportarten
Veröffentlicht in:International Journal of Sports Medicine
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 1996
Ausgabe:Stuttgart 17(1996)Suppl.1, S. S73
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch mittel