"Swimmers shoulder" and imbalance of rotator cuff muscles

("Schwimmschulter" und Dysbalance der Rotatorenmannschettemuskeln)

22 Schwimmer (D-Kader, 12 weibliche, 10 männliche, Alter 17.7 Jahre) wurden befragt und unterzogen sich einer medizinischen Untersuchung sowie einem isokinetischem Test. Nach dem Ausgangstest wurde in das tägliche Training ein spezielles Trainingsprogramm für die Rotatorenmannschette einbezogen. Nach 8 Wochen wurden die Untersuchungen wiederholt. Die Schwimmer wurden mit gleichgeschlechtlichen und gleichaltrigen Kontrollpersonen verglichen. Ergebnisse: Im Vergleich zu den Kontrollpersonen wiesen die Schwimmer ein niedrigeres Drehmomentsverhältnis von externen zu internen Rotatoren bei Winkelgeschwindigkeiten von 60°/sec und 180°/sec auf. Das Verhältnis bei 60°/sec betrug bei den Schwimmern 76.2% (rechts) und 68.3% (links) und bei den Kontrollpersonen 94.1% (rechts) und 82.6% (links). Durch das spezielle Trainingsprogramm wurde das Verhältnis auf 80.6% (rechts) und 69.5% (links) verbessert. Bei ersten Test klagten 6 Schwimmerüber behindernden Schulterschmerz. Im zweiten Test 3 Schwimmer. Ein positives Impingement-Syndrom war beim ersten Test bei 12 Schwimmern, beim zweiten Test bei 6 Schwimmer zu sehen.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin Ausdauersportarten
Veröffentlicht in:International Journal of Sports Medicine
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 1996
Ausgabe:Stuttgart 17(1996)Suppl.1, S. S70
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch mittel