Synchronschwimmen - Sport oder Show? Die Entwicklung des Synchronschwimmens im Spiegel der kulturellen Entwicklung der USA im 20. Jahrhundert

Ist Synchronschwimmen Show oder Sport? Diese Frage wird bereits seit den frühesten Entwicklungsstadien des Synchronschwimmens immer wieder gestellt. Obwohl das Synchronschwimmen bereits seit 1952 eine offizielle Disziplin der FINA sowie seit 1984 olympisch ist, kämpft es nach wie vor um Anerkennung. Dafür ist vor allem die enge Verknüpfung des Sports mit Elementen des Showbusiness verantwortlich. Die "Badende Venus" Esther Williams wird immer wieder gerne als Mutter des Synchronschwimmens bezeichnet. Dabei ist die Geschichte des Synchronschwimmens bereits viel älter. Die sportliche Komponente des Synchronschwimmens hatte sich seit Beginn des 20. Jahrhunderts parallel zur fortschreitenden Emanzipation der amerikanischen Frauen entwickelt. Auch das Synchronschwimmen als populärkulturelle Massenunterhaltung war bereits lange vor Esther Williams erfolgreich. Dieses Buch zeigt die enge Beziehung zwischen der sportlichen Evolution des Synchronschwimmens und seiner artistischen Wirkung als populäre Unterhaltungsform auf und zeichnet außerdem die Entstehungsgeschichte des Synchronschwimmens parallel zu den gesell schaftlichen Entwicklungen innerhalb der USA nach.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Theorie und gesellschaftliche Grundlagen technische Sportarten
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Saarbrücken VDM Verlag Dr. Müller 2008
Ausgabe:Saarbrücken: VDM Verlag Dr. Müller, 2008. - 118 S.
Seiten:118
Dokumentenarten:Buch
Level:hoch