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Summary: Eine zusammenfassende Betrachtung aktuell diskutierter Theoriepositionen mit Ableitungen für die Verbesserung der Verbandsarbeit des Sächsischen Triathlonverbandes e. V.

Die Talentdiagnostik und Talentförderung im deutschen Nachwuchsleistungssport ist derzeit sehr problembehaftet. Den Sportverbänden machen scheinbar Geburtenrückgang, Wertewandel und Wertevielfalt, sowie unzählige andere Alternativangebote zum Sport das Leben schwer (vgl. Hagedorn, 2011). Darüber hinaus wird ebenso häufig auch der Theorie-Praxis-Graben zwischen den Erkenntnissen der Wissenschaft und der sportpraktischen Arbeit in Verbänden und Vereinen beschrieben (vgl. Hagedorn, 2011; Joch, 2011). Eines der Hauptprobleme - wie auch im Triathlon der Fall -ist, dass die Leistungsauffälligen als Talente selektiert werden(vgl. Delahaye, 2003; Neumann, Pfütz-ner & Hottenrott, 2010). Dabei ist bekannt, dass die juvenile Leistungsfähigkeit keinen Aufschluss über die finale Leistungsfähigkeit bringt (vgl. Küpper & Jüling, 1968; Küpper & Thieß, 1971; Küpper, 1980; Küpper, 1990; Joch, 2011; Rudolph, 2011). Dieses Problem wird ebenso in der Analyse von Kaderzugehörigkeiten deutlich (Krüger, 2011; Rudolph, 2011). Mit dieser Arbeit sollen, ausgehend von einer konkreten Anforderungsanalyse der Struktur der sportlichen Leistung im Triathlon, aktuell diskutierte Auffassungen aus den Bereichen der Sportpsychologie, Sportmedizin und der Trainingswissenschaften zur Talentdiagnostik und -förderung ausgearbeitet und sportartspezifisch erörtert werden. Da auch im Sächsischen Triathlonverband (STV) die eben beschriebene Problematik besteht (vgl. Abb. 8), liegt das Ziel dieser Arbeit in der Erstellung eines Leitfadens für den STV mit einem Orientierungsangebot zur Verbesserung der Talentdiagnostik und Talentförderung.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Ausdauersportarten Leitung und Organisation
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 2012
Seiten:21
Dokumentenarten:Master-Arbeit
Level:hoch