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Physiologische Grundlagen des Radsports

Das Radfahren ist eine typische Ausdauersportart, in der im Hochleistungssport die grösste Zahl an Trainingsstunden im Jahr erreicht wird. Die Geschwindigkeit beim Radfahren repräsentiert nicht direkt die Leistungsfähigkeit des Sportlers, da sie durch zahlreiche Widerstandskomponenten beeinflusst wird. Zu diesen zählen: Hangabtriebskomponente, Rollreibung und Luftwiderstand. Der Luftwiderstand hat auf die Fahrgeschwindigkeit den grössten Einfluss. Das Fahren im Windschatten spart bis 40% an Energie. Die Glykogenspeicher in Muskulatur und Leber reichen nur für intensive Belastungen von 90 bis 120 min Dauer, so dass eine zusätzliche Nahrungs- (Kohlenhydrat-) und Flüssigkeitsaufnahme bei längeren Belastungen notwendig wird. Die erforderliche Kohlenhydrataufnahme pro Stunde Belastung beträgt 40 bis 60 g. Die in Muskulatur und Fettgewebe eingelagerten Freien Fettsäuren sichern bei mehrstündigen Belastungen über 70% des Energiebedarfs. Radfahren ist eine ideale Sportart für die Prävention. Die Belastungsintensität ist durch die individuelle Herzschlagfrequenz (Hf) am besten zu steuern. Bei einer Hf von 110 bis 150/min wird im Fitnesssport mit Sicherheit die aerobe Stoffwechellage eingehalten. Dtsch. Z. Sportmed., 51(2000)5, S. 169-175
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Ausdauersportarten Biowissenschaften und Sportmedizin
Veröffentlicht in:Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 2000
Jahrgang:51
Heft:5
Seiten:169-175
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch