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Burnout: Reversing the trend

Auch im Schwimmen kommt Burn-out vor. Der Begriff Burn-out sollte allerdings etwas verändert werden. Erfolgreiche Trainer mit ihren Meinungen zum Thema Burn-out im Schwimmen. Burn-out im Schwimmen (wie in anderen Sportarten) tritt dann auf, wenn die Ziele eines Athleten nicht mehr ausreichen, um ihn für die Belastungen und das tägliche harte Training zu motivieren. Er hinterfragt seine Situation. Ziele müssen sehr sorgfältig ausgewählt und gestellt werden. Für den Athleten sind Kurzzeitziele günstiger als langfristige Ziele. Tägliches Einerlei sollte ebenfalls vermeiden werden. Potenzielle Burn-out-Auslöser sollten besser im Vorhinein vermieden und die Sportler immer neu begeistert werden. Eine andere Ursache für Burn-out sind Leistungsstagnationen (wobei Trainer wie Bob Bowman dies nicht als Burn-out sondern lediglich als mentales Problem bezeichnen). Ein weiterer Grund kann ein fehlendes Ziel bzw. das Fehlen von Realisierungsmöglichkeiten (Was ist zu tun?) sein. Der Erfolg bleibt aus, die Hoffnung auf eine (schnelle) Leistungsverbeserung geht verloren, Enttäuschung tritt ein. Verbesserungen bedürfen außerdem Veränderungen, fehlende Veränderung führt zu Stagnation und Frustration. Training muss immer auch Freude machen, darf nicht zur Last werden. Wenn für einen Athleten jedoch andere Ding wichtiger und bedeutsamer werden als das Schwimmen, dann sollte man dies respektieren und ihn auf diesem Weg unterstützen.
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Bibliographic Details
Subjects:
Notations:endurance sports social sciences
Tagging:Burnout
Published in:Swimming World Magazine
Language:English
Published: 2011
Volume:52
Issue:3
Pages:28-30
Document types:article
Level:intermediate