Zur optimalen Verpflegung bei intensiven Langzeitbelastungen
Zusammenfassung
In dieser Studie wurde 18 ausdauertrainierten Radsportlem und Triathleten überprüft, ob eine vom Sportler selbst gewählte Emährungsstrategie (SE) im Vergleich zu einer wissenschaftlich vorgegebenen Strategie (WE) unter extremen Ausdauerbelastungen zu Veränderungen hinsichtlich Leistungsfähigkeit, Nahrungsaufnahme und Körperzusammensetzung führt. Gewählt wurde ein kontrollierter Laborversuch mit randomisierten Cross Over-Design.
Die Ergebnisse führten zur Schlussfolgerung, dass Wettkampfsportler offenbar nicht in der Lage sind, eine optimale Strategie ihrer Wettkampfverpflegung auf die zu erwartenden Belastungsanforderungen über 4 Stunden selbstständig zu entwickeln und umzusetzen. Dadurch berauben sie sich durch suboptimale Ernährung der Freisetzung ihres realen Leistungsvermögens. Eine nach wissenschaftlichen Kriterien gestaltete Wettkampfemährung (WE-Strategie) führte zur Zunahme der Wettkampfleistung bei 40 Meilen Zeitfahren von 15% gegenüber der Gruppe mit SE-Ernährungsstrategie. Eine wesentliche Voraussetzung dafür war die kontinuierliche und reichliche Kohlenhydrataufnahme (Verhältnis Glukose: Fruktose 2:1), sowie reichliche Kochsalz- und Flüssigkeitsaufnahme.
© Copyright 2010 Medical Triathlon World. TVDÄ. Veröffentlicht von TVDÄ. Alle Rechte vorbehalten.
| Schlagworte: | |
|---|---|
| Notationen: | Biowissenschaften und Sportmedizin Ausdauersportarten |
| Veröffentlicht in: | Medical Triathlon World |
| Sprache: | Deutsch |
| Veröffentlicht: |
Hanau
TVDÄ
2010
|
| Heft: | 47 |
| Seiten: | 5-9 |
| Dokumentenarten: | Artikel |
| Level: | hoch mittel |