Gender differences in workload effect on coordination between breathing and cycling

Ziel der Studie: Untersuchung der geschlechtsspezifischen Unterschiede bezüglich der Auswirkungen der Erhöhung der Belastung und damit eines erhöhten metabolischen Drives zur Ventilation auf die Koordination zwischen Atem- und Radfahrrhythmus. Methode und Durchführung: 21 Männer und 21 Frauen fuhren auf einem elektromagnetisch gebremsten Ergometer. Dabei atmeten sie durch einen Pneumotachograf und absolvierten Belastungen entsprechend 55, 75 und 95 % VO2max (WL1, WL2 und WL3). Die Bewegungen der Beine, die respiratorischen Parameter und die Herzfrequenz wurden kontinuierlich ermittelt. Der Grad der Koordination (%coord) wurde quantifiziert als Prozentsatz der Atemzüge zu Beginn derselben Phase der Beinbewegung. Ergebnisse: Bei den Männern erhöhte sich %coord mit ansteigender Belastungsintensität. Bei den Frauen zeigte die Belastungsintensität keinen Einfluss auf %coord. Es gab keine geschlechtsspezifischen Unterschiede in den Atemmustern unter starker metabolischer Anforderung. Eine Hauptauswirkung auf %coord ging von der Regelmäßigkeit des Atemrhythmus aus, wohingegen die Trittfrequenz, das Fitnessniveau oder die Raderfahrung keinen Einfluss zeigten. Schlussfolgerung: Die Studie hat gezeigt, das die Auswirkung der Belastungsintensität auf die Koordination zwischen Atem- und Radfahrrhythmus bei Männern und Frauen unterschiedlich ist.
© Copyright 2003 Medicine & Science in Sports & Exercise. Lippincott Williams & Wilkins. All rights reserved.

Bibliographic Details
Subjects:
Notations:biological and medical sciences endurance sports
Published in:Medicine & Science in Sports & Exercise
Language:English
Published: 2003
Edition:Indianapolis 35(2003)3, S. 495-499, 3 Abb., 2 Tab., 25 Lit.
Document types:article
Level:advanced intermediate