The effect of prolonged cycling on pedal forces
(Die Auswirkung langen Radfahrens auf die Pedalkräfte)
Ziel der Studie war die Klärung der Frage, ob es während längerem Radfahren bis zur Erschöpfung zu einer Modifizierung des Musters der Kraftanwendung kommt, um effektiver zu arbeiten.
Methode und Durchführung:
Probanden waren 12 Radsportler. Diese absolvierten einen Dauertest bis zur Erschöpfung bei 80% ihrer maximalen Leistung mit 90 Umdrehungen / Minute auf dem Radergomter. Am Ende der ersten und der letzten Minute wurden die Pedalkraft, der Pedal- und Kurbelwinkel ermittelt, gleichzeitig erfolgten Videoaufzeichnungen der unteren Extremitäten. Die kinematischen und Kraftdaten wurden verrechnet und die Hüft-, Knie- und Fußgelenk-Drehmomenten ermittelt.
Ergebnisse:
Es gab Veränderungen im Muster der Kraftanwendung, der Gelenk-Kinematik und der Gelenkdrehmomente. Der Vergleich der ersten und der letzten Minute bestätigte einen signifikanten Anstieg der maximalen effektiven Kraft von der ersten zur letzten Minute, auch F erhöhte sich positiv, die Winkelimpulse veränderten sich negativ.
Schlussfolgerung:
Im Gegensatz zu den vorab gehegten Annahmen scheint es so, dass die Radfahrer in der Erholungsphase weniger effektiv fahren. Dies unterstreicht die Kraftanforderungen während der Vortriebsphase. Das Kraftmuster zu trainieren, um die Effektivität zu verbessern, sollte eine sinnvolle Strategie zur Verlängerung einer Ausdauerfahrt sein.
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| Schlagworte: | |
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| Notationen: | Naturwissenschaften und Technik Ausdauersportarten |
| Veröffentlicht in: | Journal of Sports Sciences |
| Sprache: | Englisch |
| Veröffentlicht: |
2003
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| Ausgabe: | London 21 (2003) 3, S. 191-199, 3 Abb., 2 Tab., zahlr. Lit. |
| Dokumentenarten: | Artikel |
| Level: | hoch mittel |