Physiological and metabolic responses of triathletes to a simulated 30-min time trial in cycling at self-selected intensity

(Physiologische und Stoffwechselreaktionen bei Triathleten auf einen simulierten 30-Minuten-Radsport-Zeittest bei selbstgewählter Intensität)

12 erfahrene Triathleten (4 Frauen, 8 Männer) beteiligten sich an einem Stufentest auf einem Fahrradergometer, um VO2max (52+/-5 ml/min/kg), die maximale Leistungsabgabe (300+/-12W) und die zweite Atemschwelle zu bestimmen. Danach absolvierten die Probanden einen ITT30-Test bei selbst gewählter Belastungsintensität auf einem stationären Ergometer, das mit einem SRM Training System ausgestattet war. Bei allen Probanden stiegen die Werte der Herzschlagfrequenz und des Atemminutenvolumens während des ITT30 progressiv an (p<0.05), während der Sauerstoffverbrauch und die Leistungsabgabe unverändert blieben. Die Triathleten fuhren bei einer Geschwindigkeit, die ihrem höchsten "steady state" der Blutlaktatkonzentration entsprach. Während der letzten 20 Minuten des ITT30 stieg deren Wert pro Minute nicht mehr als um 1.0 mmol/l. Die selbst gewählte Belastungsintensität der Triathleten während des ITT30 entsprach 88+/-5% des VO2max und führte zu keinem signifikant höheren Energieanspruch als dem, der der zweiten Atemschwelle entsprach (84+/-5% VO2max). Die Daten führen zur Annahme, dass die selbst gewählte Belastungsintensität gut dazu geeignet ist, die individuelle Wettkampfleistung vorherzusagen. Deshalb kann sie auch für die Abschätzung der Wettkampfgeschwindigkeit im Training eingesetzt werden.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin Ausdauersportarten
Veröffentlicht in:International Journal of Sports Medicine
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 2003
Online-Zugang:https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/abstract/10.1055/s-2003-38200
Jahrgang:24
Heft:2
Seiten:138-143
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch mittel