Physiological differences and rating of perceived exertion (RPE) in professional, amateur and young cyclists

Ziel der Studie waren die Messung und der Vergleich der physiologischen Merkmale und des Grades der empfundenen Anstrengung bei 72 Radsportlern hohen Niveaus dreier unterschiedlicher Kategorien (24 Profis, 22 Amateure, 26 Junioren). Methode: Die Probanden absolvierten einen Stufentest bis zum Abbruch auf einem speziellen Fahrradergometer, beginnend bei einer Leistung von 100 Watt bei einer Steigerung um 50 Watt alle 4 min. Es erfolgte eine kontinuierliche VO2-Messung. Am Ende der 4. Minute jeder Stufe schätzte jeder Probend den RPE nach der Borg-Skala (6-20) ein. Ergebnise: Bei den Profis lagen VO2max, VO2/kg sowie die maximale Leistung signifikant höher als in den beiden anderen Gruppen. Zwischen Amnateuren und Junioren gab es keine signifikanten Unterschiede. In allen Kategorien unterschieden sich bei hohen Belastungen VO2 und RPE signifikant. Keine signifikanten Unterschiede traten zwischen RPE und %VO2max auf. RPE und Herzfrequenz (HR) unterschieden sich signifikant im vergleich zwischen Profis und Junioren. RPE und %HRmax unterschieden sich bei niedrigen Belastungen signifikant, nicht aber bei hohen. RPE/w und RPE/(w/kg) unterschieden sich in gleicher Weise in allen Kategorien. Schlussfolgerung: Die Profiradsportler erreichten höhere VO2max, VO2max/kg sowie eine höhere Maximalleistung als die anderen Kategorien, womit diese Parameter als gute Leistungsindikatoren anerkannt werden und RPE als praktischer Wert für die Beschreibung von Trainingsbelastungsintensitäten in jeder Kategorie.
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Bibliographic Details
Subjects:
Notations:biological and medical sciences endurance sports
Published in:The Journal of Sports Medicine and Physical Fitness
Language:English
Published: 2002
Edition:Torino 42(2002)4 S.389-395, 3 Abb., 4 Tab., 34 Lit.
Document types:article
Level:advanced intermediate