Effects of time of day and warm-up on a cycling time trial
(Einflüsse der Tageszeit und Erwärmung auf ein Radzeitfahren)
8 männliche Radsportler (24,9+/-3,5 Jahre) maximale Wattleistung/PPO = 357+/-38 W) absolvierten 4 Testbedingungen, jede mit einem Abstand von mindestens 72 Stunden. Die Tests (16,1 km Zeitfahren) wurden nach einer 5 minütigen selbstgewählten Erwärmung bzw. 25 min 60% PPO um 7.30 Uhr und 17.30 Uhr durchgefühhr. Der mittlere Chronotypwert betrug auf einer 13-55-Skala 39+/-6, somit wurden die Probanden in das obere Viertel des "Morgentyps" eingeordnet. Die Probanden standen an den Testtagen 6.00 Uhr auf. Während den Zeitfahrtests wurden HF, Innenohr-Temperatur und subjektiv wahrgenommene Anstrengung gemessen, nach den Tests Laktat.
Ergebnisse:
Am Morgen war die Radfahrleistung schlechter als am Abend, trotz dass die Sportler "Morgentypem" waren und 90 min vor dem Test aufstanden bzw. eine Erwärmung von 25 min durchführten. Diese Erwärmung war ausreichend, die Körpertemperatur vor dem Test auf gleiche Werte wie am Abend zu erhöhen. Körpertemperatur während des Zeifahrens und Laktat nach dem Zeitfahren waren jedoch am Morgen niedriger. Es wird geschlussfolgert, dass die Körpertemperatur vor Belastung nicht völlig die Tagesschwankung in der Leistung und einigen physiologischen Reaktionen bei selbstgewählter Belastung erklärt.
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| Schlagworte: | |
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| Notationen: | Biowissenschaften und Sportmedizin Ausdauersportarten |
| Tagging: | TAG |
| Veröffentlicht in: | Journal of Sports Sciences |
| Sprache: | Englisch |
| Veröffentlicht: |
2000
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| Ausgabe: | London 18(2000)7, S. 499 |
| Dokumentenarten: | Artikel |
| Level: | hoch mittel |