Muscle enzyme release does not predict muscle function impairment after triathlon

(Muskelenzymfreisetzung ist kein Voraussageparameter von Muskelfunktionsstörungen nach einem Triathlon)

Ziel der Studie: Untersuchung der Auswirkunegn eines Langtriathlons (4/120/30) auf den Verlauf biomechanischer Größen der Muskelschädigung über vier Tage hinweg und Prüfen, ob diese in einem quantitativen Zusammenhang zu Muskelfunktionsstörungen und Ermüdung stehen. Methode: Die Daten wurden von zwei Tagen vor bis vier Tage nach dem Triathlon erhoben. Probanden waren 12 Teilnehmer des Langtriathlons sowie 5 Nichtteilnehmer. Untersuchte Parameter: Maximale freiwillige Kontraktion (MVC), Muskelermüdung (DOMS)sowie die Gesamt-Serumwerte CK, CK-MB, LDH, AST und ALT. Ergebnisse: Es wurden bei allen indirekten Muskelschaden-Markern über die Zeit signifikante Veränderungen nach dem Triathlon festgestellt. MVC der Kniestrecker und -beuger verringerte sich über die Zeit. Die Zeitpunkte, zu denen die Höchstwerte für DOMS, MVC und Enzymmangel auftraten, waren unterschiedlich. Es wurde keine Korrelation festgestellt zwischen Serumenzymmangel, DOMS und MVC-Störungen nach dem Triathlon festgestellt. Schlußfolgerungen: Ein Langtriathlon erzeugt Muskelschädigungen, deren Ausmaß ebenso wie die Wiederherstellung nicht über die Höhe der Veränderungen der Serumenzymaktivität bestimmt werden kann. Die Freisetzung von Muskelenzymen kann nicht als Parameter der Voraussage des Ausmaßes an Muskelfunktionsstörungen aufgrund von Muskelschädigungen genutzt werden.
© Copyright 1999 The Journal of Sports Medicine and Physical Fitness. Edizioni Minerva Medica. Alle Rechte vorbehalten.

Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin Ausdauersportarten
Veröffentlicht in:The Journal of Sports Medicine and Physical Fitness
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 1999
Ausgabe:Torino 39(1999)2, S. 133 - 139, 4 Abb., 3 Tab., 22 Lit.
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch mittel