Hematocrits of triathletes: is monitoring useful?
(Hämatokrit von Triathleten: Ist eine Kontrolle vorteilhaft?)
Zielstellung:
Erstellung von sichereren Hämatokritgrenzwerten bei Triathleten und Hintergrunddaten für mögliche zukünftigen Kontrollregulationn.
Methoden/Probanden:
Probanden waren Triathleten von unterschiedlichen Triathlonstrecken: Olympische Distanz (n=118), Halb-Ironman (n=87) und Ironman (n=207). Blutproben wurden innerhalb 24-36 Stunden vor dem Wettkampf (n=412) und innerhalb einer Minute nach dem Wettkampf (n=296) entnommen. Die Hämatokritwerte vor dem Wettkampf wiesen eine Normalverteilung bei den Männern (X=43.2+/-2.9) und Frauen (40.2+/-2.6) auf. Die Vorwettkampfwerte sanken bei den Männern mit verlängerter Wettkampfstrecke (X=45.0, 43.4, 42.5), bei den Frauen jedoch nicht.
Ergebnisse:
Die mittleren Veränderungen am Wettkampftag waren gering, jedoch für die Olympische Distanz und den Ironman sowie den Halb-Ironman/Frauen signifikant. Die individuellen Reaktionen waren variabler mit der Hämokonzentration (57% der Probanden), Hämodilutation (43%) und keine Veränderung (2%). Die Höhe der individuellen Reaktionen war ebenfalls mit den Hämatokritveränderungen variabel (-7.1 bis 10%). Kein Sportler wies einen Hämatokritwert in der "Gefahrenzone" auf (>55%).
Schlußfolgerungen:
Es werden Grenzwerte von 52% für Männer und 48% für Frauen abgeleitet.
© Copyright 1999 Medicine & Science in Sports & Exercise. Lippincott Williams & Wilkins. Alle Rechte vorbehalten.
| Schlagworte: | |
|---|---|
| Notationen: | Biowissenschaften und Sportmedizin Ausdauersportarten |
| Veröffentlicht in: | Medicine & Science in Sports & Exercise |
| Sprache: | Englisch |
| Veröffentlicht: |
1999
|
| Ausgabe: | Indianapolis 31(1999)3, S. 372 - 377, 5 Abb., 2 Tab., 31 Lit. |
| Dokumentenarten: | Artikel |
| Level: | hoch mittel |