Use of heart rate monitoring by endurance athletes: lessons from triathletes

(Einsatz des Herzfrequenzmonitorings bei Ausdauersportlern: Aus den Erfahrungen der Triathleten)

Literaturstudie, bereichert um eigene Daten zum Problem Herzfrequenzverhalten hochtrainierter Athleten während Fahrrad- und Laufbandergometrie sowie während und nach Dauerbelastung. Haupterkenntnisse zum Gebrauch von Herzfrequenzmonitoren: 1. Die geschätzten maximalen Herzfreuenzen variieren zu stark, um von Nutzen für eine exakte Steuergröße für die Trainingsgeschwindigkeit während des Radfahrens oder Laufens zu sein. 2. Während langer Belastungen von >6h im Radfahren oder Laufen erwartet ein hochtrainierter Athlet eine mittlere Intensität von etwa 80% Hfmax, er sollte jedoch auch einen Rückgang von 6-7% einkalkulieren. 3. Die submaximalen Belastungsherzfrequenzen nach der Dauerbelastung eignen sich nicht als Parameter zur Feststellung der erfolgten kompletten Wiederherstellung. Praktische Konsequenzen: 1. Es sollten formelle Maximalbelastungstests zur Bestimmung der wirklichen Hfmax für jede Belastungsart durchgeführt werden. 2. Der Athlet sollte mit einem Rückgang seiner Herzfrequenzen im Verlauf eines langen Rennens rechnen. 3. Athleten sollten nicht von einer vollständigen Wiederherstellung nach einer harten Belastung ausgehen, wenn die submaximale Hf unverändert ist.
© Copyright 1998 The Journal of Sports Medicine and Physical Fitness. Edizioni Minerva Medica. Alle Rechte vorbehalten.

Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin Ausdauersportarten
Veröffentlicht in:The Journal of Sports Medicine and Physical Fitness
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 1998
Ausgabe:Torino 38(1998)3, S. 181-187, 2 Abb., 3 Tab., 21 Lit.
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch mittel