Ultra-triathlon-related blood-chemical and endocrinnological responses in nine athletes
(Blutchemische und endokrinologische Reaktionen auf Ultra-Triathlonbelastung bei neun Sportlern)
Ziel der Studie war die Gewinnung weiterer Einblicke in hämatologische, biochemische und endokrinologische Abläufe bei Ultraausdauerbelastungen.
Methode:
Vor und nach dem Colmar Ultra-Triathlon 1993 (7,5 km S, 360 km R, 85 km L) wurden bei neun Teilnehmern zahlreiche hämatologische, biochemische und endokrinologische Parameter ermittelt.
Ergebnisse:
Das Körpergewicht der Probanden war nach der Belastung signifikant geringer als vor dem Ultratriathlon. Keiner der Probanden benötigte medizinische Hilfe. Die Daten nach dem Wettkampf widerspiegeln eine leichte Hyponaträmie, eine intravaskuläre Hämolyse, einen erhöhten Triglyzeridumsatz, eine Akutphasenreaktion, eine Hyperaldosteronämie, Hypercortisolämie, eine Hyperwachstumshormonämie, Hypoinsulämie, Hypofreitestosteronämie, Proteinkatabolismus, eine verringerte testiculare Funktion, Oligurie sowie einen Muskelzellschwund.
Schlußfolgerung:
Die ermittelten Daten geben kein Anzeichen für ein Gesundheitsrisiko durch einen Ultra-Triathlon bei gesunden, gut vorbereiteten Sportlern.
© Copyright 1998 The Journal of Sports Medicine and Physical Fitness. Edizioni Minerva Medica. Alle Rechte vorbehalten.
| Schlagworte: | |
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| Notationen: | Biowissenschaften und Sportmedizin Ausdauersportarten |
| Veröffentlicht in: | The Journal of Sports Medicine and Physical Fitness |
| Sprache: | Englisch |
| Veröffentlicht: |
1998
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| Ausgabe: | Torino 38(1998)1, S. 18-23, 7 Tab., 54 Lit. |
| Dokumentenarten: | Artikel |
| Level: | hoch mittel |