Nutritional status of junior female Spanish triathletes
(Ernährungsstatus spanischer Junioren-Triathletinnen)
Da die meisten Studien bisher mit männlichen Probanden durchgeführt wurden, wählten die Verf. in dieser Studie ausschließlich weibliche Athletinnen aus (8 Juniorinnen aus dem Spitzenbereich ihrer Altersklassen in Spanien; Vergleichsgruppe mit ebenfalls weiblichen, nichtsporttreibenden Probanden).
Die Triathletinnen absolvierten wöchentlich 18,5+/-2,2 Trainingsstunden (Kontrollgruppe 3+/-1 Stunde wöchentlicher Pflichtsport).
Die Bestimmung des Ernährungsstatus umfaßte:
I) Befragung zur Ernährung: Nahrungsaufnahmemuster, Ernährungsanalyse über 5 Tage
II) Blutanalyse: hämatologische Untersuchung, biochemische Untersuchung
III) Anthropometrische Untersuchung: Körperhöhe/ -gewicht, Hautfaltendicke, Fettgewebeuntersuchung, Muskelumfang).
Ergebnisse:
zu I)
Die Nahrungsaufnahmemuster der Triathletinnen ähneln denen der Langstreckenläuferinnen: geringer Fleischverbrauch, hoher Faserverbrauch. Im Vergleich mit den Kontrollpersonen konsumierten die Athletinnen weniger Fett und Cholesterol. Obwohl die Kohlenhydrataufnahme höher als bei den Kontrollprobandinnen war, entsprach sie nicht den Empfehlungen an AusdauersportlerInnen. Die Vitaminaufnahme entsprach den Anforderungen, ein leichter Mangel in der Eisenaufnahme war bei den Triathletinnen zu verzeichnen, während bei den Nichtsportlerinnen eine hohe Folsäureaufnahme und eine zu geringe Kalziumvergfügbarkeit festgestellt wurden.
zu II)
Bei den Triathletinnen wurden weniger rote Blutzellen, Blutblättchen und ein geringerer Hämatokrit ermittelt. Andererseits waren auch die Werte für Gesamtcholesterol und Triglyzeride bei den Triathletinnen geringer. Serumeisen und Ferritin waren ebenfalls geringer bei den Triathletinnen im Vergleich zu denn Kontrollprobandinnen.
zu III)
Die Werte für das Körpergewicht waren zwischen beiden Gruppen vergleichbar, wobei das Menarchealter bei den Triathletinnen leicht verzögert war. Die Fettwerte und Hautfaltendicke (Addition von vier Werten) waren bei den Triathletinnen geringer als bei den Nichtsportlerinnen.
(Siehe auch in: "2nd INSEP International Triathlon Congress - European Symposium "Triathlon Sydney 2000". INSEP (Hrsg.), 1998. - S. 319-320,
L319 / I.L.11. / 25829, ISBN: 2-86580-102-0)
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| Schlagworte: | |
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| Notationen: | Biowissenschaften und Sportmedizin Ausdauersportarten |
| Veröffentlicht in: | Symposium Européen Triathlon Sydney 2000 |
| Sprache: | Englisch |
| Veröffentlicht: |
1998
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| Ausgabe: | Paris: INSEP (Hrsg.), 1998. - S. 72 |
| Dokumentenarten: | Buch |
| Level: | hoch mittel |