Interest of and limits to laboratory testing of transitions in triathlon

Über viele Jahre hinweg wurden für die drei im Triathlon zusamengefaßten Disziplinen aussagefähige Tests entwickelt, von denen die Athleten Gebrauch machen können. Bis heute gibt es dagegen keinen einzigen Test, der die Fähigkeit des Sportlers untersucht, eine Muskelaktivität einer anderen vorausgegangen folgen zu lassen. Die Struktur der Sportart Triathlon erfordert jedoch eine solche spezifische Herangehensweise. In der vorl. Stiudie wurde versucht, eine Möglichkeit der Untersuchung des Rad-Lauf-Übergangs zu schaffen, ohne die Sportler in ihrem gewöhnlichen Testzeitraum zu überfordern. Der Tests setzte sich zusammen aus einem maximalen Versuch auf dem Fahrradergometer, dem sich sofortiges Laufen auf dem Band mit Schwellengeschwindigkeit anschloß. Die Übergangszeit vom Rad- zum Lauftest überstieg nie eine Minute. Über den gesamten Test hinweg erfolgte die Registrierung von Herzfrequenz und ventilatorischen Parametern. positive Erkenntnisse: 1) Es wurde die Zeit gemessen, die notwendig ist für den Übergang vom aeroben Stoffwechsel zum Erreichen eines Plateaus im Azidosezustand. 2) Die auf dem Laufband erreichten VO2-max-Werte waren in etwa gleich denen im Radergometertest erreichten Werten. 3) Es wurde tatsächlich die Fähigkeit des Athleten untersucht, einen Wechsel unter extremen Ermüdungsbedingungen zu realsisieren. 4)Die Zeit bis zum Abbruch auf dem Laufband ist eine direkte Widerspiegelung der mentalen Fähigkeit des Sportlers, "die Mauer zu brechen". negative Erkenntnisse: 1) Die Untersuchungen erfolgten unter höherer metabolischer Belastung als sie tatsächlich im Triathlon auftritt. 2) Die Zeit bis zum Erreichen der Erschöpfung in einem submaximalen Tests wird in hohem Maße von psychologischen Parametern beinflußt, 3) Die für den Lauftest gewählte Geschwindigkeit nahe der Wettkampfgeschwindigkeit ist nach einem Radtest bis zum Abbruch mit Folge einer hohen metabolischen Azidoisis ungewöhnlich, 4) Eine direkte Verwendung der Laborwerte im Training der Athleten ist fraglich. Für die Zukunft sollten die Untersuchung des Rad-Lauf-Übergangs günstigererweise in zwei submaximalen aufeinanderfolgenden Tests auf dem Fahrradergometer bzw. Laufband organsisiert werden. (Siehe auch in: "2nd INSEP International Triathlon Congress - European Symposium "Triathlon Sydney 2000". INSEP (Hrsg.), 1998. - S. 167-170, L319 / I.L.11. / 25829, ISBN: 2-86580-102-0)
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Bibliographic Details
Subjects:
Notations:endurance sports
Published in:Symposium Européen Triathlon Sydney 2000
Language:English
Published: 1998
Edition:Paris: INSEP (Hrsg.), 1998. - S. 46
Document types:book
Level:advanced intermediate