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The 1997 training load and race programme of an elite French triathlete - Evolution in the period 1998-2000

(Trainings- und Wettkampfbelastung eines französischen Spitzentriathleten im Jahr 1997 - Entwicklung im Zeitraum 1998 - 2000)

Für die französischen Triathleten hat aufgrund der Olympiaqualifikation der Wettkampfkalender der ITU oberste Priorität. In die Trainings- und Wettkampfplanung müssen jedoch auch weitere unvermeidbare Anforderungen und Anliegen z.B. des nationalen Verbandes oder des Vereins eingehen. Die rasante Entwicklung der Sportart Triathlon brachte einige Veränderungen und Notwendigkeiten mit sich, z.B.: Bei den hohen Trainingsbelastungen haben die Qualität und Zeit der Wiederherstellung große Bedeutung gewonnen, die Ausweitung der Wettkampftätigkeit in der Olympiavorbereitungsgruppe bringt großen psychischen Streß für die Athleten mit sich, taktische Überlegungen und wissenschaftliche Erkenntnisse beeinflussen das Training weit mehr als in den Anfangszeiten. Verf. macht Angaben zum Training von Carl Blasco, einem Mitglied der aktuellen Olympiamannschaft Frankreichs für Sydney 2000. Das Wettkampfprogramm des Sportlers umfaßte im Zeitraum Mai bis Oktober 1997 12 Einzelrennen, 2 Mannschaftsrennen sowie die French Iron Tour, nach einer Wintertrainingsphase mit Wettkämpfen im Schwimmen und Radfahren. Externe Trainingseckdaten: 298 aktive Trainingstage, 592 Trainingseinheiten, 696,25 Trainingsstunden, davon 200,5h Schwimmen (29,42%, 209 TE, 712,7 km) 322,2h Rad (46,05%, 172 TE, 9817 km) und 131 h Lauf (19,63%, 172 TE, 1753 km) sowie 42,5 h (7,36%, 39 TE) andere sportliche Aktivitäten, einschließlich Krafttraining. 42,6% des gesamten Trainings konzentrierte sich auf den Zeitraum Januar bis April. Imnterne Belastung (Intensitätsbereiche): 92,33% der Gesamttrtainingszeit wurde unterhalb der anaeroben Schwelle absolviert, 7,67% darüber. Es gibt eine ähnliche Verteilung der Anteile in den Intensitätszonen im Schwimmen und Laufen; im Rad differiert diese Verteilung aufgrund der Windschattenregelung. Ein Vergleich mit den Vorjahren (1995 und 1996) zeigt einen Anstieg der Trainingstage (+11) bei gleichzeitiger Verringerung der Gesamttrainingszeit (-6,1%). Dies wird insbesondere im Rad deutlich. Die Trainingsanteile an der anaeroben Schwelle sind vergleichbar mit denen des Jahres 1995. Die Gesamttrainingszeit in der Zone 2 (aerober Bereich) erhöhte sich im Schwimmen um 16,81%, im Rad um 25,06% und im Lauf um 14,78%. 1998-2000: Die Nähe der Olympischen Spiele bestimmt den Inhalt der Trainings- und Wettlkampfzyklen, die an die Entwicklung der Weltrangliste angepaßt werden müssen. Die Quantität zur Herausbildung der aeroben Leistungsfäghigkeit ist gefunden. Schwimmen bleibtüber das Jahr hinweg konstant. Rad dominiert in der Zeit April-Mai, danach wird das Laufen der dominierende Part. Die Wettkampfregeln und die Austragungsorte der Triathlons fordern als Spitzentriathleten einen Schwimmer-Läufer-Typ. (Siehe auch in: "2nd INSEP International Triathlon Congress - European Symposium "Triathlon Sydney 2000". INSEP (Hrsg.), 1998. - S. 121-124, L319 / I.L.11. / 25829, ISBN: 2-86580-102-0)
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Ausdauersportarten
Veröffentlicht in:Symposium Européen Triathlon Sydney 2000
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 1998
Ausgabe:Paris: INSEP (Hrsg.), 1998. - S. 31
Dokumentenarten:Buch
Level:hoch mittel