Influence of the training concept "sleep high - train low" on erythropoesis and performance level
(Einfluß des Trainingskonzepts "Schlafen in Höhe - Trainieren im Flachland" auf Erythropoese und Leistungsgrad)
Zielstellung:
Untersuchung ob "Schlafen in Höhe - Trainieren im Flachland" (SHTL) die Erythropoese (E)stimuliert.
Methoden/Probanden:
21 Triathleten trainierten 14 Tage auf 700m, 11 schliefen auf 1956m (SHTL, 14 Stunden/Tag), 10 Kontrollpersonen auf 700m. Vor, während und nach dem Training wurden Erythropoetin (Epo), Retikulozyten (Ret) und Hämoglobin (Hb) gemessen. Vor und nach dem Trainingslager absolvierten alle Probanden einen Laufband- und Fahrradergometrietest.
Ergebnisse:
1. Nach der 1. Nacht stiegen Epo und Ret in der SHTL-Gruppe an.
2. Ret erhöhte sich während des Trainings weiter, Hb blieb konstant.
3. VO2max unterscgied sich nicht signifikant trotz einen geringen Anstiegs in der SHTL-Gruppe (7%) und einer Abnahme in der Kontrollgruppe (5.1%).
4. Keine Veränderungen wurden in der Leistung bei 4 mmol/l Laktat, zur Ventilationsschwelle und zum Atemkompensationspunkt festgestellt.
Schlußfolgerungen:
In der SHTL-gruppe wurde eine Stimulation der E, jedoch keine Veränderung im Hb-Spiegel festgestellt. Eine tendenzielle Verbesserung der VO2max war nicht signifikant, möglicherweise aufgrund der kurzen Trainingslagerdauer und der relativ niedrigen Höhe.
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| Schlagworte: | |
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| Notationen: | Biowissenschaften und Sportmedizin Ausdauersportarten |
| Veröffentlicht in: | International Journal of Sports Medicine |
| Sprache: | Deutsch |
| Veröffentlicht: |
1998
|
| Ausgabe: | Stuttgart 19(1998)Suppl. 1, S. S15 |
| Jahrgang: | 19 |
| Heft: | Suppl. 1 |
| Seiten: | S15 |
| Dokumentenarten: | Artikel |
| Level: | hoch |