Radsport. Geschichte, Kultur, Praxis

Das Buch des Fachjournalisten Ralf Schröder versteht sich nicht als Trainingsfachbuch für den Radsport, sondern will in lockerer Erzählweise dem interessierten Leser sowohl die Geschichte des Radsports seit der Erfindung des "Velocipeds" 1817 nahe bringen, gleichzeitig aber auch Fachwissen zur Technik des Radfahrens sowie zum Training mit dem Fahrrad vermitteln. Diese beiden Aspekte finden sich in ihrer Verbindung an vielen Stellen des Buches wieder. Damit entstand ein Lesebuch des Radfahrens, das sich in erster Linie an die wendet, die wegen des Vergnügens des Radfahrens im Freien, in der Natur dieser Sportart frönen, ohne nach Fahrgeschwindigkeiten zu schauen. Um dieses mit viel Spaß machen zu können, sind eine Reihe von Grundkenntnissen zum Sportgerät wie auch zur Fahrtechnik nötig, die in diesem Buch vermittelt werden. Dabei stellt die Präsentation von Ralf Schröder zu den Trainingsthemen eine interessante, gut lesbare Alternative zu den Büchern dar, die sich aus streng sportfachlicher Sicht, den Fragen der Trainingsmethodik zuwenden. Der Autor geht bewusst davon aus, dass die Leser keine oder nur begrenzte Wissensvoraussetzungen zum Thema besitzen, was das Buch zu einer interessanten Lektüre für viele "Freizeitradler", die gerne etwas mehr über ihre Sportart wissen möchten, werden lässt. Daneben gibt es interessante Geschichten und Porträts über den Radsport, seine großen Rundfahrten und ihre Stars (Eddy Merckx, Jan Ulrich, Täve Schur, Lance Armstrong, Miguel Indurain, Leontien van Moorsel, Rudi Altig, Fausto Coppi), die manches von dem Fluidum lebendig werden lassen, das den Radsport umgibt.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Ausdauersportarten
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Göttingen 2002
Ausgabe:Göttingen: Verlag Die Werkstatt, 2002.- 223 S. (abenteuer:Sport)
Schriftenreihe:abenteuer:Sport
Seiten:223
Dokumentenarten:Buch
Level:mittel