Aktuelle Überlegungen zur Sportlerschulter unter spezieller Berücksichtigung der Rückschlagsportart Tennis

Der nichttraumatische Schulterschmerz ist eine Herausforderung in der Betreuung von Athleten in Überkopfsportarten. Auch im Tennis führen Adaptationsvorgänge der Schulter im Verlauf einer Sportlerkarriere häufig zu einer deutlichen Einschränkung der Beweglichkeit bzw. zu einer Verschiebung des Bewegungsumfangs zugunsten der Außenrotation und auf Kosten der Innenrotation. Parallel hierzu verschlechtert sich bei vielen Athleten die Kontrolle über den Schultergürtel und es kommt zu einer dynamischen Störung der Scapulaanbindung. Die abnormale Gelenk- und Schulterblattmechanik, die unter anderem als Resultat einer Dysfunktion der Bewegungskette auftritt, führt zu einem erhöhten Verletzungsrisiko des Schultergelenkes wenn keine Präventionsmaßnahmen durchgeführt werden. Im vorliegenden Übersichtsbeitrag werden die tennisspezifischen Entstehungsmechanismen erläutert und es werden praxisrelevante Möglichkeiten zur Behandlung und Prävention aufgezeigt.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin Spielsportarten
Veröffentlicht in:Sport-Orthopädie - Sport-Traumatologie
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 2019
Online-Zugang:https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0949328X19300031
Jahrgang:35
Heft:1
Seiten:5-13
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch