Metabolic demands in tennis

(Stoffwechselanforderungen im Tennis)

Es wurden die spezifischen physiologischen Merkmale bei einem einzelnen Tennisspiel unter Trainingsbedingungen untersucht und mit einem konstanten Laufbandtest mit gleicher Sauerstoffaufnahme sowie den entsprechenden Wirkungen bei einem offiziellen Tennisturnier verglichen. Ergebnisse: Es wurde eine stärkere glykogenolytische, glykolytische und lipolytische Aktivität 1. im Tennis als im Lauftest bei gleicher mittlerer Sauerstoffaufnahme und 2. während des Tennisturniers im Vergleich zum Tennisspiel unter Trainingsbedingungen festgestellt. Beide Wirkungen können auf eine signifikant höhere symphatische Aktivität zurückgeführt werden. Folglich scheinen die Kohlenhydrate vorrangig für den Energiestoffwechsel verantwortlich zu sein (70-80 %), wie über den respiratorischen Koeffizienten ermittelt wurde. Die Kohlenhydratverwertung kann weiterhin unter Turnierbedingungen infolge einer höheren psychophysischen Beanspruchung in Verbindung mit einer drei- bis vierfach stärkeren adrenergischen Stimulation erhöht sein.
© Copyright 2001 Book of abstracts of the 6th annual congress of the European College of Sport Science, 15th congress of the German Society of Sport Science. Cologne, 24-28 July 2001. Veröffentlicht von Sport und Buch Strauß. Alle Rechte vorbehalten.

Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin Spielsportarten
Veröffentlicht in:Book of abstracts of the 6th annual congress of the European College of Sport Science, 15th congress of the German Society of Sport Science. Cologne, 24-28 July 2001
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: Köln Sport und Buch Strauß 2001
Seiten:170
Dokumentenarten:Buch
Level:hoch mittel