Zur Re-Konstruktion von "Sportspiel-Wirklichkeit" - Die Bedeutung sportartspezifsicher Modellierung im Tennis
Allg. spieltheoretische Annahmen, bestimmte informatorsiche Bezüge und sportartspezifische Theorien bilden die weentlichen Orientierungspunkte bei der Modellierung von Sportspielen zur systematischen Spielbeobachtung. Unterschiedliche Gewichtungen zwischen diesen Vorgaben führen, was anhand verschiedener Modellierungen von Tennis gezeigt werden kann, zu jeweils unterschiedlichen Modellen. der konstruktive Charakter der Modellbildung, das aktive Produzieren von "Sportspiel-Wirklichkeiten" bleibt hier oftmals unterschätzt. Zur Rekonstruktion von Tennis-Interaktionsgeschehen wird daher eine zwischen erfahrungsgeleiteten Alltagstheorien von Sportpraktikern und systematisch entwickelten, wissenschaftlichen Theorien vermittelnde Vorgehensweise dargestellt. Das Suchen und Herstellen von Kompatibilität zwischen bewährten Elementen und Sichtweisen dieser beiden Perspektiven steht im Zentrum der Überlegungen zur sportartspezifischen Modellierung von Rückschlagspielen. Entlang eines solchen Konstruktionsprinzips erfolgte u.a. die Entwicklung der Beobachtungskategorie "Schlagen unter Druck", welche in ihren Auswirkungen auf die Beschreibung und Analyse von Tennis-Matches kurz vorgestellt wird. - Autorreferat -
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| Notationen: | Naturwissenschaften und Technik Spielsportarten |
| Veröffentlicht in: | Sport und Informatik V |
| Sprache: | Deutsch |
| Veröffentlicht: |
1997
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| Ausgabe: | Köln: Sport und Buch Strauß GmbH, S. 13 - 24, 7 Abb., 8 Lit.(Berichte und Materialien des Bundesinstituts für Sportwissenschaft; Bd. 1997, 1) |
| Schriftenreihe: | Wissenschaftliche Berichte und Materialien des Bundesinstituts für Sportwissenschaft, 1997, 1 |
| Dokumentenarten: | Buch |
| Level: | hoch mittel |