Tauchen und Herz. Kardiologische Aspekte des Sporttauchens
Tauchen mit autonomem Tauchgerät hat sich zu einem beliebten Freizeitsport entwickelt, und es gibt zunehmend Hinweise darauf, dass nicht nur junge, gesunde Menschen, sondern auch solche mit vorbestehenden kardiovaskulären Erkrankungen diese Aktivität aufnehmen. Zur sicheren Ausübung dieses Sports ist nicht unbedingt eine athletische Kondition notwendig, aber die physikalischen Besonderheiten der Umgebung unter Wasser haben physiologische Auswirkungen auf den Organismus und erfordern eine gewisse medizinische Fitness. Dem Herz-Kreislauf-System kommt dabei eine zentrale Bedeutung im Rahmen der Risikoabschätzung bei der Beurteilung der medizinischen Tauchtauglichkeit zu. Die immersionsbedingte Erhöhung von kardialer Vor- und Nachlast führt zu einer besonderen Belastung des Herzens, welche im Fall einer Vorschädigung fatale Konsequenzen haben kann. Venöse Mikrogasblasen können bei Vorliegen eines kardialen Rechts-links-Shunts in das arterielle System gelangen und zur arteriellen Gasembolie führen. Es ist daher wichtig, Tauchkandidaten medizinisch zu untersuchen und bei Vorliegen von kardiovaskulären Kontraindikationen auf die bestehenden Risiken hinzuweisen.
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| Schlagworte: | |
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| Notationen: | Biowissenschaften und Sportmedizin technische Sportarten |
| Veröffentlicht in: | Herz |
| Sprache: | Deutsch |
| Veröffentlicht: |
2004
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| Online-Zugang: | https://doi.org/10.1007/s00059-004-2581-5 |
| Jahrgang: | 29 |
| Heft: | 4 |
| Seiten: | 406-413 |
| Dokumentenarten: | Artikel |
| Level: | mittel |