Initiating rotation in back and reverse armstand triple somersault tuck dives

(Einleitung der Drehung beim dreifach Salto gehockt aus dem Handstand rückwärts und Auerbach im Wasserspringen)

Für die Analyse der Einleitung der Drehung beim dreifach Salto gehockt aus dem Handstand rückwärts und Auerbach im Wasserspringen vom 10-m-Turm wurden Videoaufzeichnungen von 17 männlichen Sportlern aus dem Zeitraum 1995 bis 1999 untersucht. Bei beiden Sprungvarianten waren das lineare und das Winkelmoment im Augenblick des letzten Kontaktes ähnlich. Obwohl die Aktionen der unteren Extremitäten vergleichbar waren, erfolgten sie bei den Absprüngen zum dreifach Auerbach signifikant früher (p<.05), was es den Springern ermöglichte, schneller die Hockstellung einzunehmen. Wenn der Springer in eine gebeugte Position kommt, vergrößert sich der Momentenarm der Reaktionskraft der vertikalen Plattform mit Blick auf den Körperschwerpunkt. Das Reaktionskraftmoment der vertikalen Plattform fördert den Drehimpuls von Rückwärtssalti und richtet sich gegen den bei Auerbachsalti. Während dessen fördert das Reaktionskraftmoment der horizontalen Plattform das Drehmoment bei Auerbachsalti und richtet sich gegen das bei Rückwärtssalti. Folglich nahmen Springer bei dreifach Auerbachsalti in der Anfangsphase des Absprungs eine vertikalere Position des Oberkörpers ein, während Springer bei der Ausführung von Rückwärtssalti sich stärker nach vorn lehnten, bevor sie die Aktionen der unteren und oberen Extremitäten zur Kraftentwicklung gegen die Plattform einleiteten. Da die Strategie zur Ausführung der Auerbachdrehung dazu führen kann, dass der Kopf sehr nahe an die Plattform gerät und eigentlich nur ein geringer Gewinn beim Schwierigkeitsgrad erreicht werden kann, wird empfohlen, dass die Springer eher Rückwärtssalti als Auerbachsalti aus dem Handstand in ihr Programm aufnehmen. To determine strategies for initiating rotation in armstand back and reverse triple somersaults tuck dives from the 10-m platform, videotaped records of 17 elite male divers performing in competitions between 1995 and 1999 were analyzed. Linear and angular momenta at last contact were similar for both dives. Although the lower extremity actions were comparable, they occurred significantly earlier (p < .05) in reverse triple takeoffs, allowing divers to enter the tuck more quickly. As divers lean, the moment arm of the vertical platform reaction force increases with respect to the CG. The vertical platform reaction force moment promotes back and opposes reverse somersaulting angular momentum. Meanwhile, the horizontal platform reaction force moment promotes reverse and opposes back somersaulting angular momentum. Consequently, divers performing reverse triples maintained a more vertical trunk position during the early part of the takeoff, while those executing back triples leaned further before initiating lower and upper extremity actions to exert force against the platform. Since the strategy for reverse rotation may result in the head passing close to the platform and there is very little to gain in degree of difficulty, it is recommended that competitors execute back rather than reverse somersaulting armstand dives.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:technische Sportarten Naturwissenschaften und Technik
Veröffentlicht in:Journal of Applied Biomechanics
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: Champaign 2001
Online-Zugang:https://doi.org/10.1123/jab.17.4.312
Jahrgang:17
Heft:4
Seiten:312-325
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch