Factors influencing the performance of springboard dives of increasing difficulty
(Faktoren, die die Leistung bei Sprüngen mit zunehmender Schwierigkeit im Wasserspringen beeinflussen)
Untersucht wurden Haupteinflußfaktoren der Fähigkeit von Wasserspringern, Sprünge ohne Längsachsendrehung mit zunehmendem Schwierigkeitsgrad auszuführen. Die Analyse befasste sich mit 49 Sprüngen (42 gehechtet, 7 gehockt), die von weiblichen und männlichen Medaillengewinnern der Olympischen Spiele 1996 gezeigt wurden. Videoaufzeichnungen wurden digitalisiert, um die Vertikalgeschwindigkeiten und Winkelmomente zum Beginn des Sprunges zu ermitteln. Modelliert wurden die Zentripetalkraft und das resultierende Drehmoment um zu ermitteln, welche Voraussetzungen erfüllt werden müssen, um Sprünge mit Mehrfachsalti auszuführen. Ein zunehmender Schwierigkeitsgrad durch die Ausführung der Bewegung in gehechteter und nicht nur in gehockter Haltung bei der gleichen Anzahl von Drehungen war mit einer geringeren Vertikalgeschwindigkeit am Beginn des Sprunges, mit einer niedrigeren Winkelgeschwindigkeit während der Salti in einer quasi-starren Position und mit einer geringen Veränderung der Zentripetalkraft oder der damit zu erbringenden muskulären Anstrengung verbunden. Eine Steigerung des Schwierigkeitsgrades durch das Hinzufügen eines Saltos bei der Ausführung eines Sprunges in gehockter, und nicht in gehechteter, Position war mit einer Zunahme der Vertikal- und Winkelgeschwindigkeiten verbunden, wie auch mit einer geringen Zunahme der Winkelmoments und einem bemerkenswerten Anstieg des resultierenden Drehmoments und der Zentripetalkraft. Für die Aufstockung des Schwierigkeitsgrades vom 2 1/2 gehechteten zum 3 1/2 gehockten Salto war ein ausreichendes muskuläres Drehmoment zur Aufrechterhaltung einer kompakten Drehposition von größter Bedeutung.
Major factors influencing the ability of divers to perform nontwisting springboard dives of increasing degree of difficulty were investigated. The analysis was based upon 49 dives (42 in pike and 7 in tuck) executed by male and female medalists in the 1996 Olympics. Videotapes were digitized to determine competitors` vertical velocities and angular momenta at the beginning of dive flight. Centripetal force and resultant joint torque models were used to estimate the effort needed to perform multiple somersaulting dives. Increasing degree of difficulty by spinning in a pike rather than a tuck position for the same number of somersaults was associated with decreased vertical velocity at the start of dive flight, decreased angular velocity while somersaulting in a quasi-rigid position, and little change in centripetal force or related muscular effort. Increasing degree of difficulty by adding a somersault while rotating in a tuck rather than a pike position involved increases in vertical and angular velocities, a smaller increase in angular momentum, and notable increases in resultant joint torque and centripetal force. Sufficient muscular torque to maintain a compact spinning position was considered to be the major additional challenge facing divers making the transition from a 21/2 pike to a 31/2 tuck.
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| Schlagworte: | |
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| Notationen: | technische Sportarten Biowissenschaften und Sportmedizin |
| Veröffentlicht in: | Journal of Applied Biomechanics |
| Sprache: | Englisch |
| Veröffentlicht: |
2001
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| Online-Zugang: | https://doi.org/10.1123/jab.17.3.217 |
| Jahrgang: | 17 |
| Heft: | 3 |
| Seiten: | 217-231 |
| Dokumentenarten: | Artikel |
| Level: | hoch |