Der Leistungsfaktor Synchronität in den Disziplinen Synchronspringen im Wasserspringen
Die bei den Olympischen Sommerspielen 2000 erstmalig ausgetragenen Disziplinen Synchronspringen vom 3-m-Brett und vom Turm im Wasserspringen sollten mit dieser Untersuchung ins wissenschaftliche Interesse gerückt werden. Dabei wurde den Fragen nachgegangen, (1.) inwieweit unterschiedliche Bewertungsmaßstäbe für die Einzelsprünge und die Synchronität nachweisbar sind und (2.) wie sich die Synchronität als Leistungsfaktor abbilden lässt. Die Ergebnisse weisen aus, dass die Bewertung der Synchronität in der Tat um 0,58 Punkte bei den Kampfrichterwertungen höher ist als die Bewertung der Einzelsprünge. Der Leistungsfaktor Synchronität lässt sich bei einem einzelnen Synchronsprung (107 B) im Kunstspringen zu 72 % und im Turmspringen zu 85 % statistisch aufklären. Das Eintauchverhalten wurde als gemeinsamer Faktor (mit 53 %) für die Bewertung des Einzelsprunges und für die Bewertung der Synchronität identifiziert.
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| Notationen: | technische Sportarten |
| Veröffentlicht in: | Zeitschrift für Angewandte Trainingswissenschaft |
| Sprache: | Deutsch |
| Veröffentlicht: |
Aachen
2001
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| Online-Zugang: | https://open-archive.sport-iat.de/sponet/175930.pdf |
| Jahrgang: | 8 |
| Heft: | 2 |
| Seiten: | 95-113 |
| Dokumentenarten: | Artikel |
| Level: | hoch |