Der Einsatz von Inertialsensoren zur Beschreibung der Brettbewegung im Wasserspringen

Im Wasserspringen nimmt der Absprung eine Schlüsselrolle in der Struktur der Wettkampfleistung ein. Nur während des Absprunges kann der Sportler die notwendigen Absprungparameter generieren, um die geforderte Sprungfigur erfolgreich zu absolvieren (Miller & Munro, 1985; Köthe & Hildebrand, 2005). Zur schnellen Beurteilung der Bewegungstechnik bei Diagnostiken und im Messplatztraining wird am Institut für Angewandte Trainingswissenschaft (IAT) das Mess- und Informationssystem (MIS) Wasserspringen genutzt. Für das Turmspringen werden auf der Basis von charakteristischen Zeitpunkten im Bodenreaktionskraftverlauf Schlüsselposen definiert und ausgewertet. Diese Möglichkeit besteht für das Kunstspringen aufgrund der elastischen Eigenschaften des Brettes nicht. Eine Erweiterung des bestehenden Messplatzes Kunstspringen liegt deshalb in der Erfassung der Brettbewegung mittels Inertialsensoren, um zusätzliche Informationen zur zeitlichen und dynamischen Gestaltung der Absprungbewegung gewinnen zu können. Dabei sollen langfristig Schlüsselposen (Brettberührungen) identifiziert und die Auslenkung und die Beschleunigung des Brettes bestimmt werden. Die Zielstellung dieser Studie liegt deshalb in einer Vergleichsanalyse bestehender Inertialsensorsysteme zur adäquaten Beschreibung der Brettbewegung sowie einer videometrischen Validierung.
© Copyright 2016 Sportinformatik XI : Jahrestagung der dvs-Sektion Sportinformatik 2016 in Magdeburg. Veröffentlicht von Shaker Verlag. Alle Rechte vorbehalten.

Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Naturwissenschaften und Technik technische Sportarten
Veröffentlicht in:Sportinformatik XI : Jahrestagung der dvs-Sektion Sportinformatik 2016 in Magdeburg
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Aachen Shaker Verlag 2016
Seiten:65-70
Dokumentenarten:Kongressband, Tagungsbericht
Level:hoch