Springboard oscillation during hurdle flight
Es wurden die Einflüsse des Brettspitzen-Rebounds und der Drehachseneinstellung auf die vertikale Schwingung der Brettspitze während des Sprungschrittes untersucht um Einblick in den Mechanismus zu bekommen, bei dem Elite-Wasserspringer in der Lage sind, einen effektiven Kontakt mit dem Sprungbrett herzustellen. Die Daten wurden bei den 3m-Finalisten zum Weltcup 1995 (Männer), zu den Olympischen Spielen 1996 (Frauen) und den US-Juniorenmeisterschaften 1996 (Jungen und Mädchen) ermittelt. Die Analyse des vertikalen Bewegungsverhaltens der Brettspitze während des Sprungschrittes ergab beträchtliche Abweichungen von einer regulären gedämpften Schwingung, insbesondere während des ersten Ausschlages über der Horizontalen. Der zweite war gekennzeichnet durch 2 Peaks, wobei der erste aus dem Aufwärtsmoment resultierte und der zweite aus dem Zusammenstoßen des Bretts mit der Drehachse. Mittels Regressionsanalyse wurde festgestellt, daß 83.7% der Varianz der Sprungschrittzeit durch die von der Brettspitze maximal erreichte Höhe bestimmt wurde und nur 3.6% durch die Drehachseneinstellung. Es wird geschlußfolgert, daß bei Elite-Wasserspringern das Sprungbrett-Rebound der dominierende beeinflussende Faktor auf die Zeitlänge ist, die das Brett braucht, um zwischen 2.25- und 2.50-Zyklen auszuführen bevor der Springer es zum Abspringen berührt.
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| Subjects: | |
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| Notations: | technical and natural sciences technical sports |
| Published in: | Journal of Sports Sciences |
| Language: | English |
| Published: |
1998
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| Edition: | London 16(1998)6, S. 571 - 583, 9 Abb., 6 Tab., 12 Lit. |
| Document types: | article |
| Level: | advanced intermediate |