Physiological analysis of international water-polo matches (lactat measuring and match observation)

Während 2 offiziellen internationalen Wasserballspielen (GER vs. RUS; GER vs. NL) wurden bei 29 Spielern nach jedem Viertel Blutlaktatmessungen vorgenommen. Weiterhin wurden Bewegungsleistung und effektive individuelle Spielzeit erfasst. Ergebnisse: Bei den 29 Spielern traten folgende Laktatwerte auf: 1. Viertel-Pause: 8,1+/-3,2 mmol/l, Halbzeit: 7,7+/-2,5, 3. Viertel-Pause: 5,7+/-2,2, Spielende: 5,0+/-2,1. Die Centerspieler erreichten höhere Laktatwerte (entsprechend 12,1+/-1,6; 10,3+/-2,,7; 7,0+/-3,1; 7,0+/-3,0). Die Laktatspiegel (6,6 +/-1,58 mmol/l ) sind im Vergleich zu Spielern in anderen Mannschaftssportarten außerhalb des Wassers signifikant höher (Fußball 2-4 mmol/l, Handball 4-5 mmol/l, Feldhockey 4,6 mmol/l). Diese relativ höhere Anstrengung ist wahrscheinlich weniger erklärbar durch die häufigen kurzen Pausen zwischen dem Spiel (0,5-2 min), die keine Erholung garantieren, sondern vielmehr durch die Mischung von Sprints, Sprintausdauer, Sprüngen und Gerangel mit dem Gegner mit einem hohen Anteil anaerober Anforderungen. Möglicherweise kann die intensive Belastung besser im Wasser toleriert werden, da die Beine weniger Anstregung im Vergleich zu den Mannschaftssportarten an Land aufbringen. Keine Beziehung wurde zwischen der Laktatproduktion und der Beckenzeit ermittelt.
© Copyright 2001 Book of abstracts of the 6th annual congress of the European College of Sport Science, 15th congress of the German Society of Sport Science. Cologne, 24-28 July 2001. Published by Sport und Buch Strauß. All rights reserved.

Bibliographic Details
Subjects:
Notations:biological and medical sciences sport games
Published in:Book of abstracts of the 6th annual congress of the European College of Sport Science, 15th congress of the German Society of Sport Science. Cologne, 24-28 July 2001
Language:English
Published: Köln Sport und Buch Strauß 2001
Pages:1248
Document types:book
Level:advanced intermediate