Creatine supplementation delays onset of fatigue during repeated bouts of sprint running

(Kreatinsupplementierung zögert den Ermüdungsbeginn bei wiederholten Sprints hinaus)

14 Spieler einer norwegischen Mannschaft der 2. Liga im Handball beteiligten sich an einem Test, mit dem die Wirkung einer Kreatingabe auf die Leistung bei wiederholten Sprints untersucht wurde. Dazu wurde ein Ausgangstest (T1) vor der Kreatingabe durchgeführt, danach erhielten die Probanden fünf Tage lang jeweils 15 Gramm Kreatin (eine Kontrollgruppe bekam Placebo), nach den fünf Tagen wurde ein zweiter Test (T2) durchgeführt. nach T2 bekamen die Sportler neun Tage lang eine niedrigere Dosis täglich (2 Gramm), um dann wieder einen Test durchzuführen (T3). Der test bestand aus acht Sprints über 40 Meter mit einer Erholungszeit zwischen den Läufen von 25 Sekunden. Die Laufzeit wurde für die jeweils drei letzten Läufe aufgezeichnet. Die Sprintzeit nach Kreatinsupplementierung war signifikant geringer als bei T1. In der Varianzanalyse zeigte sich aber nur eine Tendenz einer Interaktion. In der Placebo-Gruppe kam es zu keiner Verbesserung. Bei T1 und T2 waren die Blutlaktatwerteähnlich in beiden Probandengruppen. Es wird geschlußfolgert, daß relativ hohe Kreatingaben die Sprintleistungen bei gut trainierten Handballspielern verbessert.
© Copyright 1998 Scandinavian Journal of Medicine & Science in Sports. Wiley. Alle Rechte vorbehalten.

Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin
Veröffentlicht in:Scandinavian Journal of Medicine & Science in Sports
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 1998
Ausgabe:Kopenhagen 8(1998)5, Teil I, S. 247 - 251, 3 Abb., 2 Tab., 15 Lit.
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch mittel