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Analyse von Skisprungdaten

In der vorliegenden Arbeit soll untersucht werden, welche Faktoren beim Skispringen signifikant mehr Weite bringen. Als einfachstes Modell wird eine lineare Regression angepasst. Dabei zeigt sich wie erwartet, dass Wind, Anlaufgeschwindigkeit und Gewicht die Weite eines Sprungs beeinflussen. Für eine detailliertere Analyse werden Verallgemeinerungen des linearen Modells herangezogen. Insbesondere das Gemischte Effekte Modell zeigt, dass es springerspeziefeische Effekte (wie etwa das Fluggefühl) gibt; weiter wird die isotone Regression betrachtet sowie die Möglichkeit, mittels Multiscale Testing die Isotonie einer Funktion zu überprüfen. Da insbesondere der Wind immer wieder Wettkämpfe mitzubestimmen scheint, wird sein Einfluss durch Messungen an weiteren Stellen detaillierter untersucht. Dabei stellt sich heraus, dass der Wind besonders beim Schanzentisch eine wichtige Rolle spielt. Eine weitere offene Frage war, ob Podestplätze bei der Junioren Weltmeisterschaft ein Indikator für spätere Erfolge sind. Da es ebenso viele Beispiele für wie gegen diese Hypothese gibt, war anders als bei den vorhergehenden Untersuchungen keine intuitive Antwort vorhanden. Die Natur der Daten macht das Testen schwierig, daher wird wiederum eine Regressionsanalyse gemacht. Mathematisch schwierig zu beurteilen ist die Frage, wann Punkterichter, die den Sprung subjektiv bewerten, parteiisch sind. Eine mögliche Beschreibung der sehr komplexen Situation liefert das Gemischte Effekte Modell
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Kraft-Schnellkraft-Sportarten Naturwissenschaften und Technik
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: Zürich ETH Zürich 2008
Online-Zugang:http://stat.ethz.ch/research/mas_theses/2008/koenig.pdf
Seiten:58
Dokumentenarten:Forschungsergebnis
Level:mittel