Basic biomechanical factors determining the successful take-off performance
Der Absprung wird als die möglicherweise entscheidende Phase für die gesamte Skisprungleistung betrachtet. Fehler beim Absprung können während des Fluges nicht mehr korrigiert werden. Der Absprung stellt insbesondere aufgrund der kurzen zur Verfügung stehenden Zeit für diese Aktion besondere Ansprüche an das neuromuskuläre System des Sportlers.
Die Explosivität des Absprungs ist nicht nur durch die Kürze der Zeit charakterisiert, sondern auch durch eine hohe Winkelgeschwindigkeit bei der Kniestreckung.
Die Absprungzeit ist dabei auf allen Schanzen etwa gleich, auch die Muskelaktivitätsmuster sind nahezu unabhängig von der Größe der Schanze. Trotz dieser Gemeinsamkeiten ist die Zeit der Krafterzeugung (und die Absprungaktion) ein tatsächlich limitierender Faktor beim Absprung.
Untersuchungen zur vertikalen Absprungkraft haben ergeben, dass dieser Parameter im Gruppenvergleich kein guter Prädiktor für die Endleistung (Sprungweite) ist. Im individuellen Vergleich aber sind sowohl die Größe der vertikalen Kraft als auch ihr Timing in Bezug zur Absprungkante sehr wichtige Determinanten der Gesamtleistung. Untersuchungen mit Kraftmessplattformen unter der Bindung haben gezeigt, dass auch der horizontalen Kraft große Bedeutung zukommt.
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| Subjects: | |
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| Notations: | technical and natural sciences strength and speed sports |
| Published in: | Current issues on biomechanics of ski jumping - Abstract book |
| Language: | English |
| Published: |
Salzburg
2001
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| Pages: | 12-13 |
| Document types: | book |
| Level: | advanced |