Computer modelling of a ski jump
(Modellierung eines Skisprungs mit dem Computer)
Auf der Grundlage eines mathematischen Modells der Luftbewegung um den Sportler beim Skspringen (Methode der finiten Elemente) wurde versucht, optimale Anlauf- und Flughaltungen zu ermitteln. Als Grunddaten wurden Fernsehbilder von der Vier-Schanzen-Tournee (Springen am 4.1.1998 in Innsbruck) verwendet.
Als optimal wird eine Flughaltung beschrieben, die nahezu horizontal ist. Je schwerer und kleiner ein Springer ist, desto größer ist sein optimaler Winkel. In Bezug auf die Sprungweite ist das Körpergewicht bedeutsamer als die Körpergröße. Die Verringerung des Körpergewichts um 7.7 % und die Zunahme der Körpergröße um 9.4 % führt zur gleichen Vergrößerung der Sprungweite. Bei Windproblemen während der Flugphase führt ein Geschwindigkeitsverlust von 1 m/c, um die Stabilität der Flughaltung wiederherzustellen, zu einem Weitenverlust von vier bis fünf Metern. Schwerere Springer haben mit schlechtem Wetter weniger Probleme. Bei einer Abweichung von 5 Grad aus der stabilen Flughaltung verlieren Springer jeweils zwei Meter Sprungweite.
- bearbeitetes Autorreferat -
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| Schlagworte: | |
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| Notationen: | Naturwissenschaften und Technik Kraft-Schnellkraft-Sportarten |
| Veröffentlicht in: | ISBS - Conference Proceedings Archive (Konstanz) |
| Sprache: | Englisch |
| Veröffentlicht: |
1998
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| Ausgabe: | Konstanz: UVB, 1998.- S. 110 |
| Dokumentenarten: | Kongressband, Tagungsbericht |
| Level: | hoch mittel |