Evaluation des Messplatztrainings beim Luftpistolenschießen - Zur Methodik bei der Verwendung multipler Rückmeldungsinformationen
Der Nutzen eines Messplatztrainings wird vor dem Hintergrund seines Aufwandes häufig in Frage gestellt. Fehlende Retentionstests oder Stichproben mit niedrigem Expertiseniveau limitieren die Transferabilität der Ergebnisse auf den Messplatzeinsatz im leistungssportlichen Schießsport. Die Studie fragt welche Effekte ein Einsatz von Messplatztrainingseinheiten bei leistungssportlich trainierenden Luftpistolenschützen bringt, ob ein häufiger Wechsel der Rückmeldegrößen gegenüber geblockter Rückmeldung überlegen ist und ob die Rückmeldegrößen defizitorientiert ausgewählt werden sollten. Die Befunde der Klein-N-Studien zeigen keine positiven Effekte des Messplatztrainings bei der untersuchten Stichprobe jüngerer Leistungssportschützinnen und -schützen. Eine Veränderung der Schießleistung lässt sich in keiner der Gruppen zeigen. Trotzdem scheinen Messplatzeinsätze bei deutlichen Defiziten sinnvoll. Ferner sollten sie zur Identifizierung von Defiziten der posturalen Stabilität, nicht aber zum Feedbacktraining mit Rückmeldegrößen zur posturalen Stabilität, eingesetzt werden.
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| Schlagworte: | |
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| Notationen: | Trainingswissenschaft technische Sportarten |
| Veröffentlicht in: | BISp-Jahrbuch Forschungsförderung 2009/10 |
| Sprache: | Deutsch |
| Veröffentlicht: |
Bonn
2010
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| Online-Zugang: | http://www.bisp.de/cln_090/nn_113306/SharedDocs/Downloads/Publikationen/Jahrbuch/Jb__200910__Artikel/Olivier__229__233,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/Olivier_229_233.pdf |
| Seiten: | 229-233 |
| Dokumentenarten: | Buch |
| Level: | hoch |