Die Bewegung des Bogens während des Zielvorganges und der Schussauslösung

Der Bewegungsablauf eines Schusses mit einem Recurve-Bogen (vgl. Abb. 1) lässt sich von außen betrachtet folgendermaßen beschreiben (vgl. Abb.2 ) (vgl. Edelman-Nusser/Gollhofer 1998): Der Schütze spannt den Bogen, fixiert in der Schussauslage, zieht den Pfeil bis zum Klicker und erfasst das Ziel mit dem Visier. Danach zieht er den Pfeil über den Klicker und schießt. Dazu löst er die Hand von der Bogensehne wodurch das statische Gleichgewicht zwischen den äußeren Spannkräften des Bogens und dem muskulären System des Schützen schlagartig aufgelöst wird. Zu diesem Zeitpunkt haftet der Pfeil noch an der Bogensehne, so dass jede Bewegung des Bogens bis zum Lösen des Pfeils von der Sehne an den Pfeil übertragen wird und damit das Trefferergebnis beeinflusst. Das Ziel dieser Untersuchung ist es, die Bewegung des Bogens während des Zielvorganges bis zum Lösen des Pfeils von der Sehne bei Schützen auf hohem Leistungsniveau zu untersuchen.
© Copyright 2004 Biomechanik als Anwendungsforschung - Transfer zwischen Theorie und Praxis - 6. Symposium der dvs-Sektion Biomechanik vom 22.-24. März 2001 in Konstanz. Published by Czwalina. All rights reserved.

Bibliographic Details
Subjects:
Notations:technical sports training science
Published in:Biomechanik als Anwendungsforschung - Transfer zwischen Theorie und Praxis - 6. Symposium der dvs-Sektion Biomechanik vom 22.-24. März 2001 in Konstanz
Language:German
Published: Hamburg Czwalina 2004
Series:Schriften der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft, 132
Volume:132
Pages:86-92
Document types:congress proceedings
Level:advanced