Unfallverhütung im Handball - Teil 1
(Injury prevention in team handball)
Handball ist ein körperbetontes Spiel. So verwundert es nicht, daß sich etwa 80% aller Unfälle im Wettkampf ereignen bzw. bei Trainingsspielen und anderen zweikampfgeprägten Trainingsformen. Die Verletzungen verteilen sich dabei im wesentlichen auf vier Körperregionen. Bei Kopf- und Handverletzungen ist häufig der Gegenspieler mit verursachend. Meist kommt es zu Prellungen und
leichteren Frakturen bis hin zu ausgeschlagenen Zähnen. Zur Behandlung ist jedoch nur in seltenen Fällen ein längerer Krankenhausaufenthalt oder eine Sportpause notwendig. Demgegenüber sind Verletzungen der Knie oder der Sprunggelenke häufig schwerer, vor allem wenn es sich um Rupturen von Bändern und anderen Strukturen handelt, die operativ wieder hergestellt
werden müssen. Verletzungen der unteren Extremitäten die teilweise auch ohne direkte Gegnereinwirkung erfolgen (z.B. bei Finten), werden durch verschiedene Umstände begünstigt, die teils mit dem Trainingszustand und der Wettkampfplanung, teils mit dem Sportschuh bzw. dem Hallenboden zusammenhängen.
| Subjects: | |
|---|---|
| Notations: | biological and medical sciences sport games |
| Language: | German |
| Online Access: | http://www.ruhr-uni-bochum.de:81/spomed/unfall/HB1/Hball1.htm |
| Document types: | book |
| Level: | intermediate |