Three-dimensional kinematic analysis of the snatch of elite Greek weightlifters

(Dreidimensionale kinematische Analyse des Reißens bei griechischen Elite-Gewichthebern)

Von 12 männlichen griechischen Gewichthebern der Nationalmannschaft wurden entsprechend der neunen Gewichtsklassifikation unter Wettkampfbedingungen die lineare Kinematik und die Energieveränderung der Hantel sowie die Winkelkinematik des Oberkörpers und Beines während der Reißtechnik untersucht. Ergebnisse: Alle Gewichtheber beugen unabhängig von der Gewichtsklasse während der Übergangsphase ihre Knie. Das verweist darauf, dass die Sportler die elastische Energie nutzen, die während des Dehnungs-Verkürzungs-Zyklus erzeugt wird, um ihre Leistung zu steigern. Bei 9 Sportlern wurde festgestellt, dass die Hantel-Bahn keine vertikale Referenzlinie kreuzt, die die Ausgangshaltung der Hantel durchläuft. Von Bewegungsbeginn bis zur zweiten maximalen Streckung des Kniegelenks steigt die vertikale lineare Geschwindigkeit der Hantel kontinuierlich an. Bezüglich der Energieveränderung der Hantel wird festgestellt, dass die mechanische Arbeit für die vertikale Verschiebung der Hantel beim 1. Zug signifikant größer als die beim 2. Zug ist. Im Gegensatz dazu war die berechnete durchschnittliche Wattleistung der Sportler während der Vertikalverschiebung der Hantel beim 2. Zug signifikant höher als beim 1. Zug. Es wird geschlussfolgert, dass die Hauptelemente der Reißtechnik bei den griechischen Gewichthebern nicht durch die neue Gewichtsklassifikation beeinflusst werden.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Naturwissenschaften und Technik Kraft-Schnellkraft-Sportarten
Veröffentlicht in:Journal of Sports Sciences
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 2000
Ausgabe:London 18(2000)8, S. 643 - 652, 6 Abb., 3 Tab., 19 Lit.
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch mittel