Evaluation of adaptation to training load in weightlifters ba metabolic responses
(Untersuchung der Adaptation an die Trainingsbelastung im Gewichtheben anhand von metabolischen Reaktionen)
Metabolische Reaktionen sind aussagekräftige Parameter zur Kennzeichnung der Adaptation an Trainingsbelastungen.
Die Energiebereitstellung im Gewichtheben erfolgt vorwiegend auf alaktazider anaerober Grundlage, die Hauptrolle spielen ATP und Kreatinphosphat.
Der Verbrauch des Kreatinphosphats unter Belastung (Muskelverkürzung) ist abhängig von Trainingszustand/ Leistungsniveau des Athleten. Je höher der Trainingszustand, desto geringer der Kreatinphosophat-Verbrauch und die Erzeugung von Kreatinin im Urin.
Es wurde festgestellt, daß die Kreatininkonzentration im Urin nach der Trainingsbelastung ansteigt, wobei das Gewicht des Sportlers keine grundlegende Rolle spielt.
So wurde keine Abhängigkeit der Kreatiningkonzentration vom Körpergewicht, jedoch eine Abhängigkeit vom Trainings- bzw. Leistungsstand des Athleten gefunden.
Die Höhe des Anstiegs der Kreatininkonzentration hängt außerdem vom Umfang der Belastung ab: bei zu hoher Trainings- belastung steigt die Kreatinratio an.
Eine wichtige Rolle im Rahmen der metabolischen Prozesse im Organismus spielt das Wasser. Alle im Wasser vorhandene Ionen haben spezielle Funktionen, von denen einige insbesondere für Sportler (z.B. schnellere Wiederherstellung) wichtig sind. Es ist daher von großer Bedeutung, bei Belastung das normale intrazelluläre Gleichgewicht bezüglich des Wasser- Salz- Haushaltes zu wahren. Bei hoher Belastung wird dieses Gleichgewicht aufgrund von hohen Wasser- und Salzausscheidungen gestört. Verf. untersuchten unter diesem Aspekt den NA+ und K+ - Gehalt im Urin von Gewichthebern (Mitglieder der ukrainischen Nationalmannschaft) vor und nach Belastung. Im Ergebnis zeigte sich ein Zusammenhang zwischen den Veränderungen (Verlusten) im Wasser-Salz-Haushalt und dem Trainingslevel der Athleten. Die Spitzenheber wiesen in der Regel einen niedrigen NA/K-Koeffizienten auf (0,21 - 0,4). Die leistungsschwächeren Athleten erreichen infolge der Wasser-Salz-Verluste Werte bis zu 1,5, die nahezu dem Übertrainingsstatus entsprechen. Der Wasser-Salz-Austausch kann somit als Parameter zur Vorhersage des Trainingszustandes und Leistungsniveaus genutzt werden. Außerdem kann anhand dieses Parameters die Trainingsintensität gesteuert undÜbertraining verhindert werden. Die Analyse des Na/K- Koeffizienten im Training ist eine gute nichtinvasive Möglichkeit zur Bestimmung perspektivisch erfolgreicher Athleten und zur Bestimmung der Wirksamkiet des Trainings.
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| Schlagworte: | |
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| Notationen: | Biowissenschaften und Sportmedizin Kraft-Schnellkraft-Sportarten |
| Sprache: | Englisch |
| Veröffentlicht: |
1998
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| Ausgabe: | o.O., o.J., Forschungsergeb., 4 S. |
| Dokumentenarten: | Forschungsergebnis |
| Level: | hoch mittel |