Injuries in young female players in European team handball
(Verletzungen junger Handballerinnen in Europa)
Anliegen dieser Untersuchung war es, den Charakter, den Umfang und die Schwere von Sportverletzungen bei jungen europäischen Handballspielerinnen zu ermitteln wie auch die ätiologischen Faktoren zu kennzeichnen, die im Verletzungsgeschehen eine Rolle spielen. 22 Mannschaften mit 217 Spielerinnen im Alter von 16 bis 18 Jahren wurden untersucht. Mit 40,7 Verletzungen pro 1000 Stunden Spielzeit wurde eine sehr hohe Verletzungshäufigkeit festgestellt. Dabei hatten die Rückraumspieler die höchste Verletzungsrate (54.8 Verltzungen pro 1000 Stunden), was fünfmal so hoch liegt als die in früheren Untersuchungen ermittelten Verletzungsraten europäischer Handballspieler. Wir fanden, daß 92.9 % der Verletzungen traumatisch waren und 7.1 %Überlastungsverletzungen. 124 der 211 Verletzungen waren traumatische Verletzungen der unteren Extremitäten. Von diesen passierten 63 (51 %) ohne Kontakt mit gegnerischen Spielern. Die Untersuchung belegte, daß Handball eine Sportart mit hoher Verletzungshäufigkeit, insbesondere für junge Sportlerinnen, ist. Die Spielpositionen sind dabei von großer Bedeutung.
© Copyright 1997 Scandinavian Journal of Medicine & Science in Sports. Wiley. Alle Rechte vorbehalten.
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| Notationen: | Biowissenschaften und Sportmedizin Spielsportarten |
| Veröffentlicht in: | Scandinavian Journal of Medicine & Science in Sports |
| Sprache: | Englisch |
| Veröffentlicht: |
1997
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| Ausgabe: | Kopenhagen 7(1997)6, S. 342 - 347, 5 Tab., 25 Lit. |
| Dokumentenarten: | Artikel |
| Level: | hoch mittel |